Dread Disease: Die Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Dread Disease Versicherungen zahlen dem Versicherungsnehmer einen vereinbarten einmaligen Geldbetrag aus, wenn eine bestimmte, im Versicherungsschutz enthaltene schwere Krankheit diagnostiziert wird. Dazu zählen etwa Krebs, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Multiple Sklerose. Versicherungsnehmer können sich je nach Beitrag mehrere hunderttausend Euro auszahlen lassen.
Nach derzeitigem Recht sind die Auszahlungen steuerfrei. In den Leistungsumfang von Dread Disease Versicherungen lassen sich je nach Anbieter bis zu 80 Krankheiten und Ereignisse aufnehmen. Auch ein Unfallschutz kann mit den Policen kombiniert werden. Die Kosten richten sich nach dem Leistungsumfang, der Höhe der Auszahlung bei Eintritt des Versicherungsfalls, dem Eintrittsalter und der Laufzeit der Versicherung.
Berufsunfähigkeit für viele nicht erhältlich
Dread Disease Versicherungen eignen sich als Alternative zur klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung insbesondere dann, wenn diese nicht mehr abgeschlossen werden kann. Immer mehr Antragsteller werden abgelehnt: Schon einmalige Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen oder chronische Rückenleiden reichen aus, um aus Sicht der Versicherer nicht mehr versicherbar zu sein.
Die Auszahlung eines einmaligen Betrages anstelle einer monatlichen Rente kann im Fall schwerer Erkrankungen bzw. eines folgenreichen Unfalls sinnvoll sein: Mitunter muss auf veränderte Lebensumstände reagiert werden, die sofortige Ausgaben in großer Höhe erfordern. Je mehr Erkrankungen und Ereignisse in den Versicherungsschutz mit einbezogen werden, desto näher rückt die Dread Disease Versicherung an die Berufsunfähigkeitsversicherung.
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