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Stahlproduzent Salzgitter sackt in die Verlustzone ab

Eingetragen am 6. März 2010 – 15:01Kein Kommentar

Das Stahlunternehmen Salzgitter verlor im letzten Jahr etwa 400 Millionen Euro. Selbst im aktuellen Jahr erwartet der Konzern keine allzu große Gewinne. Ferner sorgt sich Salzgitter um Wechselkurse und Rohstoffpreise.

Erwartungen der Analysten nicht erreicht

Salzgitter ist der zweitgrößte Stahlproduzent in Deutschland. Das Unternehmen verzeichnete für 2009 einen großen Nettoverlust in Höhe von 386,9 Millionen Euro. Dies teilte das im Dax notierte Unternehmen Salzgitter am Freitag mit. Letztendlich hatte es die Erwartungen der Analysten minimal verfehlt.

Das miserable Jahr 2009

Im Jahr zuvor erzielte Salzgitter einen Überschuss in Höhe von 677 Millionen Euro. Ferner ist der Umsatz im letzten Geschäftsjahr um ein Drittel auf insgesamt 7,8 Milliarden Euro abgesackt. Der Stahlkonzern gab schon im Februar einen Verlust bei der Vorsteuer in Höhe von 495 Millionen Euro bekannt. In diesem Verlust wurden bereits hohe Abschreibungen auf das Anlagevermögen einkalkuliert.

Die schwierige Marktsituation

Selbst im derzeitigen Jahr erwartet Salzgitter aufgrund der unsicheren Märkte lediglich mit einem minimalen Gewinn. Das Stahlunternehmen hatte am Freitag bekannt gegeben, dass man für das Unternehmen ein positives Vorsteuerergebnis in einem zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet. Für einige Gesellschaften des Unternehmens kann man bereits in Bezug auf die erholende wirtschaftliche Lage Licht am Tunnel sehen. Jedoch können sowohl die Wechselkurse als auch die Rohstoffpreise einen großen Einfluss auf das Ergebnis haben.

Keine guten Aussichten für die Bilanz und Aktie

Laut einem Händler sieht die Bilanz ganz und gar nicht gut aus. Selbst der Blick in die Zukunft sieht nicht gerade rosig aus. Die Titel von Salzgitter wurden in dem vorbörslichen Handel bei der Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz schon mit einem Verlust gehandelt.

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