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Amerikanischer Versicherer AIG verkauft zum 2. Mal

Eingetragen am 6. März 2010 – 14:58Kein Kommentar

Das amerikanische Versicherungsunternehmen AIG (American International Group) veräußert zum 2. Mal während einer Woche ein Tochterunternehmen. Dieses Mal soll das Lebensversicherungsunternehmen Alico verkauft werden. Der Verkaufspreis soll bei 15 Milliarden Dollar liegen. Laut dem „Wall Street Journal“ kauft der hiesige Konkurrenten Metlife den amerikanischen Lebensversicherer Alico veräußert werden.

Der Verwendungszweck für das aus diesem Geschäft erzielte Geld

Das aus diesem Verkauf erzielte Geld wird zum größten Teil unmittelbar an den amerikanischen Fiskus gezahlt. Der amerikanische Fiskus konnte das Unternehmen American International Group mit über 182 Milliarden Dollar vor einem Niedergang bewahren. Ferner hält der US-Fiskus mit etwa 80 % die Majorität an dem ehemaligen weltweit größten Versicherungsunternehmen.

Am Wochenende wird das Geschäft abgeschlossen

Nun sind die steuerrechtlichen Fragen, welche bisher dieses Geschäft aufgehalten hatten, erledigt. Die Übernahme wird nun am Wochenende festgelegt. Frühestens in der Nacht vom Sonntag wird offiziell bekannt gegeben, wie es mit der Übernahme aussieht.

Die Verhandlungen über Alico

Die American Life Insurance Co. (kurz: Alico) gehört zu den größten Lebensversicherungsunternehmen in den Vereinigten Staaten. Seit einigen Wochen gibt es zwischen AIG und Metlife Verhandlungen über den Verkauf von Alico. Nach Angabe der Zeitung wird Metlife sieben Milliarden Dollar in Form von Bargeld und zusätzliche acht Milliarden Dollar in Form von Aktien zahlen. Somit liegt der Übernahmepreis etwas über den Schätzungen von den letzten Wochen.

Der 2. Verkauf innerhalb kürzester Zeit

Sofern das Geschäft abgeschlossen wird, so sei dies die zweite Veräußerung von einem Top-Unternehmen des AIG-Konzerns innerhalb kürzester Zeit. Das britische Versicherungsunternehmen Prudential hatte bereits am Montag das asiatische Tochterunternehmen AIA übernommen. Dafür bezahlte das Unternehmen 35,5 Milliarden Dollar.

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