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Solarzulieferer Roth & Rau blickt optimistisch in die Zukunft

Eingetragen am 6. März 2010 – 14:55Kein Kommentar

Beim Solarzulieferer Roth & Rau brach der Gewinn ein. Aufgrund der langen, nicht gerade guten Auftragslage wurde das Ergebnis belastet. Trotz alledem kann Roth & Rau wieder optimistisch in die Zukunft.

Der aufflammende Optimismus

Wegen des großen Auftragseingangs im vorherigen Quartal lässt der Maschinenbauer Roth & Rau, der sich auf die Solarbranche spezialisiert hatte, den Optimismus wieder aufflammen. Das Schlussquartal konnte die schwächelnde Auftragsentwicklung in den ersten drei Quartalen nahezu komplett kompensieren. Dies gab das Unternehmen, das im TecDax notiert ist, in Hohenstein-Ernstthal in Sachsen mit.

Die Entwicklung bei den Bestellungen

Ende Dezember befanden sich im Auftragsbuch Bestellungen im Wert von mehr als 204,7 Millionen Euro. Dies ist ein Rückgang von 3,9 % im Vergleich zum vorherigen Jahr. Im letzten Jahr gingen Bestellungen in Höhe von insgesamt 195,6 Millionen Euro ein. Im Vergleich zum Jahr 2008 sind die Bestellungen somit um 30 % zurückgegangen.

Die Prognose für 2010

Nach Angaben vom Unternehmenschef Dietmar Roth hatte sich bereits in den ersten Wochen von 2010 eine positive Branchenentwicklung abgezeichnet. Denn die steigende Nachfrage ist spürbar. Insbesondere aus Asien rechnet man in den nächsten Monaten mit zusätzlichen Auftragseingängen. Der Vorstand hatte eine genauere Prognose für den 31.03. angekündigt, sobald die Firma den Geschäftsbericht für das Jahr 2009 bekanntgibt. In diesem Zeitraum wird auch der Brillenhersteller Oakley seine Zahlen veröffentlichen.

Maschinenbauer sind die Gewinner

Die Maschinenbauer (z. B. Centrotherm, Manz, Roth & Rau) können sehr gut davon profitieren, dass der Druck immer noch anhält, in der Solarsparte wesentlich effektiver herzustellen. Zudem gehören sie zu den Gewinnern. Schließlich plante die Bundesregierung eine weitere Kürzung der Solarförderung, die im Sommer kommen soll.

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