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Dumping-Zinsen und Co: Mit Lockangeboten lässt sich tatsächlich sparen

Eingetragen am 5. März 2010 – 13:47Kein Kommentar

Lockvogelangebote stehen bei Verbraucherschützern in der Kritik: Niedrigzinsen für Kredite, hohe Zinsen auf Tagesgeldkonten und andere speziell für Neukunden geltende Konditionen entpuppen sich – so der Tenor der Experten – beim Blick ins Kleingedruckte schnell als Kostenfalle. Grundsätzlich liegen die Fachleute richtig: Banken versuchen mit den Offerten neue Kunden zu gewinnen und wollen später mit diesen gewinnträchtige Geschäfte machen. Dennoch lässt sich mit den Angeboten sparen, wenn die Bedingungen aufmerksam studiert und alle Kostenfallen umschifft werden. Wird beispielsweise ein Kredit befristet zu sehr günstigen Konditionen vergeben, kann er zum (übergangsweisen) Ausgleich des Girokontos bei der Hausbank genutzt werden.

0-Prozent-Kredite sind keine Seltenheit

Günstige Angebote sind keine Seltenheit: Die Deutsche-Bank-Tochter Norisbank etwa bietet Neukunden bei der Eröffnung eines Girokontos einen 1000-Euro-Dispositionskredit zu 1,0 Prozent Zinsen an. Bei der Santander Consumer Bank können sich Privatkunden 2.000 Euro für einen Zeitraum von 6 Monaten zu 0,0 Prozent Zinsen leihen. Und die Targobank zahlt auf Festgeldanlagen mit 6 Monaten Laufzeit 3,0 Prozent Zinsen p.a. –das entspricht mehr als dem doppelten der Durchschnittsverzinsung. Der wirtschaftliche Gewinn der Angebote ist unstrittig und kann sich auf mehrere hundert Euro belaufen. Verbraucher können solche Angebote deshalb mit gutem Gewissen annehmen. Sofern die Vertragsbedingungen im Fall einer nicht rechtzeitigen Kündigung die Weiterführung des Vertrags zu deutlich schlechteren Konditionen vorsehen, eignet sich ein Neukundenangebot allerdings nur, wenn tatsächlich an die Kündigung gedacht wird.

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