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BRE Bank: Commerzbank unterstützt das polnische Tochterunternehmen

Eingetragen am 4. März 2010 – 12:06Kein Kommentar

Nun unterstützt die Commerzbank das polnische Tochterunternehmen BRE Bank mit etwa 350 Millionen Euro. Die Commerzbank hat eine Beteiligung von 69,8 % an dieser Bank. Der Gewinn der BRE Bank brach im letzten Jahr um 85 % auf insgesamt 129 Millionen Zloty ein.

Die Kapitalerhöhung der BRE Bank

Bei dieser Unterstützung will sich die Commerzbank komplett an der Erhöhung des Kapitals beteiligen. Diese Kapitalerhöhung soll der polnischen Bank zwei Milliarden Zloty (umgerechnet 500 Millionen Euro) bringen. Für das letzte Jahr soll es keine Dividende geben. Die BRE Bank will mit dieser Kapitalerhöhung innerhalb der nächsten zwei Jahren auf eine Kernkapitalquote von 8 % bis 10 % kommen und man will eine Eigenkapitalrendite von 20 % vor Steuern erreichen.

Die Krise hat die BRE Bank hart getroffen

Das polnische Tochterunternehmen der Commerzbank erhöht ihr Kapital um 70 %. Sie litt im Vergleich zu den restlichen Kreditinstituten am meisten unter der Krise. Die BRE Bank verspekulierte sich mit den Wetten auf Fremdwährungsderivaten. Zudem führt sie einen Kampf gegen die steigende Risikovorsorge für schlechte Darlehen.

Deutsche Bank organisiert die Kapitalerhöhung

Allerdings muss diese Kapitalerhöhung noch von der Hauptversammlung am 30.03. beschlossen werden. Die Deutsche Bank wird die Aufstockung des Kapitals organisieren. Ferner will die Deutsche Bank die Platzierung der anderen 30,2 % der neuen Anteile gewährleisten. Die Aktie der BRE Bank verlor 3,1 % an Wert und selbst die Aktie der Commerzbank sank um 0,5 %.

Der Verwendungszweck der Kapitalerhöhung

Nach Angaben des BRE-Chefs Mariusz Grendowicz will die polnische Bank das Geschäft mit den Firmen- und Privatkunden stärken. Zudem sollen Vorbereitungen auf die kommenden Verschärfungen in Bezug auf die Eigenkapitalregeln getroffen werden. Insbesondere das Potential der Privatkunden soll ausgeschöpft werden. Hier soll verstärkt Kredite verkauft werden.

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