Italien und USA verstärken Kampf gegen die Steuersünder
Jetzt gehen nun selbst die USA und Italien wesentlich stärker gegen die potentiellen Steuersünder vor. Die italienischen Ermittler überprüfen nun über 2.000 Fälle. Hier sollen in den Jahren 2007 sowie 2008 die Einwohner über zwei Milliarden Euro in den Steueroasen angelegt haben. Selbst die amerikanischen Fahnder wollen nunmehr in der Schlacht gegen die Steuerhinterziehung über 7.000 Konten in anderen Ländern überprüfen.
Viele Daten kommen von den Schweizer Banken
Momentan bekommen die Behörden viele Dokumente von den ausländischen Finanzinstituten. Dazu gehören auch die Banken aus der Schweiz. Künftig wird der Trend zunehmen.
Krise führte zum Kampf gegen die Steuersünder
Aufgrund der Wirtschaftskrise führen viele Länder einen Kampf gegen die miserable Haushaltslage. Deshalb ist der Ansporn der Regierungen riesig, den Geldbeutel selbst durch die Steuernachzahlungen aufzufüllen. Aufgrund der mit Erfolg durchgeführten Amnestie für Steuerflüchtige, bei welcher die vielen Bewohner zugegeben hatten, 95 Milliarden Euro vorbei geschleust hatten, wurde die Angriff der italienischen Behörden gestartet. Ein großer Teil von diesem Betrag floss wieder nach Italien zurück.
Die Erwartungen der italienischen Behörden
Nun wurde eine Verlängerung der Straffreiheit bis April durchgeführt. Die Behörden rechnen mit weiteren Einnahmen von 30 Milliarden Euro. Die potentiellen Steuersünder, die von den Fahndern ins Visier geraten sind, kommen laut den Angaben der Behörden insbesondere aus dem betuchten Norden und aus den mittleren Gebieten von Italien.
Das Amnestieprogramm der USA
Auch in den USA wird die Untersuchung kommen. Schließlich musste die Großbank UBS den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr nach zwei Klagen einen Betrag in Höhe von 780 Millionen Dollar bezahlen. Zudem hatte sie die Daten von 4.450 Bankkonten an die amerikanischen Behörden gegeben. Aufgrund des Amnestieprogramms der amerikanischen Regierung meldeten sich nahezu 15.000 Menschen bei den US-Behörden.
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