Chinas Konjunktur in der Krise
Die chinesische Konjunktur verliert mächtig an Fahrt: Betrug das Wachstum der Volksrepublik im Jahr 2007 noch 13 Prozent, schwächte es sich im vierten Quartal 2008 auf nur noch 6,8 Prozent ab. Das ist das niedrigste Wachstum seit dem Jahr 2001. Experten erwarten, dass das Wachstum im Jahr 2009 nur noch zwischen 5,0 und 7,5 Prozent liegen wird. Für China ist dies deutlich zu wenig, da ein geringes
Wachstum zu einem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit und zu inneren Instabilität führen könnte. Der Grund für die konjunkturelle Schwächephase ist nach Angaben des chinesischen Statistik-Amtes die weltweite Finanzkrise, die zu einem deutlichen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geführt. Die Schwäche Chinas zeigt sich in einem deutlich zurückgegangenen Import der Volksrepublik, der viele Nachbarländer, wie Japan oder Taiwan, ebenfalls belastet.
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