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Kakaopreis führt zu Problemen in der Keks-Sparte

Eingetragen am 1. März 2010 – 10:42Kein Kommentar

Griesson-de-Beukelaer (GdB) ist der führende Keksproduzent in Deutschland. Das Unternehmen erwartet ein problematisches Geschäftsjahr 2010 und der Umsatz stagnierte bei dem Absatz-Weltmarktführer Griesson-de-Beukelaer. Der Hintergrund ist, dass man von dem schwierigen Rohstoffmarkt abhängig ist. Schließlich liegt der Kakaopreis auf dem Höchststand seit 30 Jahren.

Die Nachfrage nach Kakao

Pro Jahr benötigt die Firma zum Beispiel 15.000 Tonnen Schokolade für 10,7 Millionen Tonnen Gebäck. Der Wert für die Kakaozertifikate ist nahezu 20 mal so hoch wie die eigentliche materielle Verfügbarkeit vom Kakao. Ferner stellt die Elfenbeinküste, welcher der wichtigste Kakaohersteller in der ganzen Welt ist, momentan weniger als geplant her. Die Ursache ist, dass dort nicht so viel investiert wird.

Vorsichtig Preise erhöhen

Man kann die Preissteigerungen im Jahr 2010 wohl kaum verhindern können. Allerdings will die Elfenbeinküste diese Preiserhöhungen sehr vorsichtig machen. Schließlich will das Land keine Klienten verlieren.

Die Entwicklung auf dem Süßwaren-Markt

Im Jahr 2009 hatte Griesson einen stagnierenden Umsatz in Höhe von 481 Millionen Euro verzeichnet. Er baute dennoch den eigenen Marktanteil auf 11,3 % aus. Somit ist das Geschäft wesentlich besser gelaufen als der generelle Süßwaren-Markt. Der allgemeine Süßwaren-Markt sank im letzten Jahr um circa 1,1 %.

Die Unternehmen des Süßwaren-Marktes

In Bezug auf den Umsatz liegt das Familienunternehmen mit circa 12 Milliarden Euro auf dem 2. Platz. Der größte Wettbewerber Bahlsen liegt beim Umsatz auf Platz 1. Dagegen ist GdB beim Absatz der Marktführer. In Deutschland stellen circa 200 Produzenten – viele davon sind mittelständische Familienbetriebe – Süßwaren her, sodass der Markt sehr fragmentiert ist.

Der Plan für das aktuelle Jahr

Momentan will Griesson noch keine Akquisitionen tätigen. Zugleich erwartet man für das aktuelle Jahr einen Umsatz in Höhe von 491 Millionen Euro. Dies wäre ein Zuwachs von 2 % für TUC, Prinzenrolle, etc.

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