Red Bull erfährt Auswirkungen der Krise
Bislang war der Energydrink-Produzent Red Bull vom Erfolg verwöhnt. Nun ist auch bei ihm die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise angekommen. Zuvor wuchs das Unternehmen mehrere Jahre lang ununterbrochenen. Im letzten Jahr gingen sowohl der Umsatz als auch der Absatz etwas zurück.
Der Absatz und Umsatz des Energydrinks
Laut Red Bull verkaufte man im letzten Jahr in der ganzen Welt 3,906 Milliarden Dosen von seinem Energydrink, das den Geschmack von Gummibärchen hat. Im Jahr zuvor lag der Wert noch bei 3,921 Milliarden Stück. Dies ist ein Rückgang von etwa 0,5 %. Dagegen sank der Umsatz ein wenig stärker mit 1,7 % auf 3,268 Milliarden Euro.
Die Preiszugeständnisse und Ertragssituation
Die Firma musste offensichtlich beim Preis größere Zugeständnisse machen, um die Getränkeproduktion verkaufen zu können. Jedoch wollte eine Sprecherin von Red Bull dazu keinen Kommentar abgeben. Selbst zu der Ertragssituation gibt es keine Daten.
Zuwächse in etlichen Märkten
Nach Angaben von Red Bull gab es trotz des schwierigen Umfeldes in etlichen Märkten einen Zuwachs. Dazu gehören neben dem Fernen Osten bzw. Asien (+ 43 %) und Brasilien (+30 %) auch noch Frankreich (+ 32 %) und Deutschland (+ 18 %). Zudem betrieb Red Bull ein „konsequentes Kostenmanagement“.
Steigende Mitarbeiterzahl – Ausbau des Exports
Am Jahresende waren in 160 Ländern 6.900 Mitarbeiter für Red Bull tätig. Am Jahresende von 2008 waren es noch insgesamt 5.683 Mitarbeiter. Allerdings war der Getränkeproduzent Red Bull zu diesem Zeitpunkt lediglich in 148 Ländern tätig. Der Aufbau der Belegschaft wurde von weiteren Anstrengungen beim Export begleitet. Trotz alledem konnte der Ausbau in der ganzen Welt den Umsatz- und Absatzrückgang nicht vermeiden.
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