Finanzen

Aktuelle News aus der Finanzwelt: Investitionen, Geldmarkt und Tendenzen.

Wirtschaft+Konjunktur

Wirtschaftspolitik, Haushalt und Steuern.

Unternehmen

Unternehmen, Übernahmen und Statistiken zu Großkonzernen.

Ausland

Finanzen, Wirtschaft, Konjunktur und Unternehmen im Ausland.

Immobilien

Über den Immobilienmarkt: Kauf, Verkauf, Makler Verkehrswert und Altersvorsorge

Home » Finanzen

Hohe Kosten und unnötige Risiken: Vorsorge-Produkte nicht kombinieren

Eingetragen am 28. Februar 2010 – 13:04Kein Kommentar

Verbraucher sollten verschiedene Versicherungs- und Vorsorgeprodukte nicht miteinander kombinieren. Die Finanzbranche bietet gerne „All-Inklusive“-Leistungen an, bei denen die private Altersvorsorge mit der Absicherung von Hinterbliebenen, einer Berufsunfähigkeits- und einer privaten Pflegeversicherung kombiniert wird. Die Rundumversorgung mag bequem sein – günstig ist die allerdings nicht.

Je mehr Verträge miteinander kombiniert werden, desto undurchsichtiger werden die Vertragsbedingungen und desto höher fallen gewöhnlich die versteckten Kosten aus. Können die einzelnen Bausteine bei Bedarf nicht separat voneinander weitergeführt werden, besteht zudem ein existenzielles Risiko: Kann der Versicherungsnehmer eine Zeit lang nicht für alle Verträge zahlen, ist sofort der gesamte Versicherungsschutz dahin.

Preis-Leistungsvergleich für jede einzelne Police

Die Kombination verschiedener Produkte führt zudem dazu, dass sich die Angebote verschiedener Anbieter kaum miteinander vergleichen lassen – dies ist von Banken und Versicherungen teilweise gewollt. Verbraucher sollten aber für jede einzelne Komponente ihrer privaten Vorsorge einen umfassenden Produkt-Vergleich anstellen und auch nicht davor zurückschrecken, Verträge bei mehreren Assekuranzen zu unterhalten.

Der Aufwand hält sich in der Regel in Grenzen. Da die private Vorsorge immer stärker an Bedeutung gewinnt und einen immer größeren Anteil des Einkommens für sich verlangt, zahlt sich intensives Recherchieren auch immer schneller aus. Bei Bedarf kann für einen Stundenlohn von ca. 150 Euro auch ein Honorarberater engagiert werden.

Ähnliche Beiträge:

  1. Altersvorsorge: Pfändungssicherheit verlangt Selbständigen hohe Kosten ab Selbständige stehen bei ihrer privaten Altersvorsorge vor einem besonderen Problem. Sie können sich gegen den Verlust ihrer Ersparnisse im...
  2. Kredite versichern lassen: Im Kleingedruckten stecken hohe Kosten! Keine Frage: Die Finanzierung mit Krediten liegt im Privatbereich schwer im Trend. Wurden früher Kredite für existentielle Investitionen aufgenommen...
  3. Hohe Zinsen: Anleihen von EU-Staaten nicht zwingend sicher Am Bondmarkt lassen sich derzeit nur magere Renditen erzielen: Bundesanleihen mit 10 Jahren Laufzeit rentieren mit etwa 3,25 Prozent....
  4. Riester-Rente eignet sich zum Einstieg in die private Vorsorge Die Riester-Rente wird von Experten und Verbraucherschützern häufig wegen hoher Kosten und mangelnder Transparenz kritisiert. Dennoch eignet sich das...
  5. Riester-Vorsorge kommt gut an Die staatlich geförderte Riester-Rente kommt offenbar gut bei den Bundesbürgern an. Nach Aussage des deutschen Bankenverbandes werden insgesamt mehr...

AbonnierenDer Beitrag "Hohe Kosten und unnötige Risiken: Vorsorge-Produkte nicht kombinieren" hat Ihnen gefallen? Sie wollen Finanzwirtschafter.de täglich kostenlos per E-Mail erhalten?
Geben Sie hier Ihre E-Mail Adresse ein:

Oder empfehlen Sie diesen Artikel weiter:

 

Schreiben sie einen Kommentar!

Sie können diese HTML-Tags benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Dieser Blog hat Gravatar aktiviert. Um ihren eignen Avatar zu bekommen registrieren sie sich bitte unter Gravatar.