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Studenten: Praktikum mit KfW-Bildungskredit finanzieren

Eingetragen am 24. Februar 2010 – 10:28Kein Kommentar

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet mit ihrem Bildungskredit eine günstige Finanzierungsmöglichkeit für Praktika sowie Ergänzungs- und Aufbaustudiengänge. Sofern eine Bildungsmaßnahme den BAföG-Grundsätzen entspricht, können sich Studierende wahlweise 100, 200 oder 300 Euro monatlich auszahlen lassen. Die Auszahlung ist für bis zu 24 Monate möglich. Der Kredit kann mit BAföG-Leistungen kombiniert werden. Er wird unabhängig vom Einkommen des Kreditnehmers und dem seiner Eltern bewilligt. Der Antrag muss beim Bundesverwaltungsamt gestellt werden, das nach Prüfung ein Darlehensangebot der KfW zustellt. Der Kredit eignet sich sehr gut, wenn während eines Aufbaustudiums nur in Teilzeit gearbeitet wird und deshalb ein Teil des Einkommens wegfällt. Auch Praktikanten können ihre oft schmale Vergütung mit dem Darlehen aufbessern.

Konditionen dank Subvention sehr günstig

Die Konditionen des Bildungskredits sind außerordentlich günstig. Der Zinssatz richtet sich nach dem 6-Monats-Euribor-Geldmarktsatz und beträgt aktuell 2,03 Prozent im Jahr. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre nach der ersten Auszahlung in monatlichen Raten zu je 120 Euro. Zwischenzeitlich müssen keine Zinsen gezahlt werden – die Zinsen werden dem Darlehenskonto belastet. Der Zinssatz wird jeweils zum 01.03. und zum 01.10. neu festgelegt. Der Kredit kann für den selben Ausbildungsabschnitt in zwei Teilen beantragt werden, wenn im Rahmen eines Erstantrags die maximale Kredithöhe noch nicht ausgeschöpft wurde. Für einen weiteren Ausbildungsabschnitt (z.B. für ein Masterstudium nach dem abgeschlossenen Bachelorstudium) kann ein weiterer Bildungskredit in Höhe von 7.200,- EUR in Anspruch genommen werden. Vorzeitige Rückzahlungen sind jederzeit kostenfrei möglich. Aufgrund der niedrigen Zinsen und der auch ansonsten -dank Subvention durch den Bund – geringen Zinsen erscheint der Bildungskredit empfehlenswert.

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