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NordLB verliert Millionen wegen Betrug

Eingetragen am 22. Februar 2010 – 11:02Ein Kommentar

Die Norddeutsche Landesbank verlor zwischen 30 und 130 Millionen Euro. Dies lag daran, dass die Landesbank Opfer von betrügerischen Geschäften geworden ist. Dabei ist die Skandifinanz Bank betroffen, die eine 100%-ige Tochterfirma von der NordLB ist.

Der Verdacht auf Betrug bei der Nord LB

Die NordLB wurde Opfer von betrügerischen Exportfinanzierungsgeschäften, die in Millionenhöhe gingen. Laut einem Sprecher stellte die NordLB eine Strafanzeige wegen Betrugsverdachts. Die Schadenssumme liegt zwischen 30 und 130 Millionen Euro. Jedoch wollte die NordLB diesen Betrag nicht bestätigen, weil man in Bezug auf das derzeitige Ermittlungsverfahren keine Einzelheiten veröffentlichen wollte.

Probleme bei der Rückzahlung eines Kredites für eine Exportfinanzierung

Die Norddeutsche Landesbank schöpfte nun bei einer Sache Verdacht, als ein jahrelanger Kunde seinen Kredit für eine Exportfinanzierung nicht mehr zurückzahlen konnte. Es gab hier einige Untersuchungen. Bei diesen Untersuchungen stellte sich heraus, dass es eine Dokumentenfälschung gab.

Betrug bei der Skandifinanz Bank AG

Die in der Schweiz ansässigen Skandifinanz Bank AG wurde betrogen. Seit 1969 führt die Skandifinanz Bank handelsbezogene Finanztransaktionen in wichtigen Schwellenländer und sämtlichen Industriestaaten durch. Womöglich wurden gefälschte Unterlagen für eine Exportfinanzierung bei der Bank eingereicht. Nach Angaben der NordLB sei diese Bank nicht wie andere Landesbanken ohne großen Schaden durch die derzeitige Krise gekommen.

NordLB wird nicht ernsthaft bedroht

Das niedersächsische Finanzministerium schätzt, dass diese Situation keine ernsthafte Bedrohung für die Norddeutsche Landesbank darstellt. Zwar sei dieser Fall „ärgerlich, aber verkraftbar“. Bislang sind keine Schwierigkeiten bis auf die potentielle Belastungen wegen der baltischen Beteiligung an der Bank DnB Nord bekannt.

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