IWF: Krise dauert Jahre
Die weltweite Wirtschaftskrise wird nach Einschätzung des Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF), Strauss-Kahn, deutlich länger andauern als es das Gros der Beobachter derzeit vermutet. Seiner Ansicht nach wird es noch Jahre dauern, bis die Weltwirtschaft wieder zu einem stabilen Wachstum zurückfindet und sich die Lage entspannt.
Gegenüber dem britischen Fernsehsender BBC sagte er: „Die Dinge sind nicht dabei, besser zu werden“. Strauss-Kahn kündigte an, dass eine in den nächsten Tagen zur Veröffentlichung bereitstehende Prognose noch deutlich schlechter ausfallen wird, als die jüngsten und ohnehin schon schlechten Zahlen.
Anders sieht Bundeswirtschaftsminister Michael Glos die Situation. Seiner Einschätzung nach könnte sich die Situation schon im Juni wieder bessern. Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2009 um 2,3 Prozent schrumpft. Die Zahl der Arbeitslosen wird in diesem Zeitraum den Prognosen der Regierung nach um 500.000 auf dann 3,5 Millionen ansteigen.
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