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Villeroy & Boch stark von der Wirtschaftskrise betroffen

Eingetragen am 11. Februar 2010 – 11:00Ein Kommentar

Villeroy & Boch ist ein Keramik- und Geschirrproduzent. Jedoch hatte diese Firma das abgelaufene Jahr mit einem Einbruch beim Umsatz abgeschlossen. Denn die Familienfirma wurde von der Wirtschaftskrise voll getroffen.

Der Umsatzeinbruch im Jahr 2009

Das aus dem Saarland kommende Unternehmen Villeroy & Boch verzeichnete beim Umsatz einen Rückgang von 15 % auf insgesamt 715,3 Millionen Euro. Dies teilte das Familienunternehmen aus Mettlach am Mittwoch aufgrund der Konsumgütermesse „Ambiente“ mit. Jedoch hatte sich der Rückgang im Weihnachtsgeschäft ein wenig abgeschwächt. Der Umsatz lag nach den ersten drei Quartalen um 16,7 % unter dem Wert aus dem vorherigen Jahr.

Die Veränderungen in einzelnen Bereichen

Der Rückgang in dem kleineren Bereich Tischkultur fiel mit 9,8 % auf 288,6 Millionen Euro Umsatz nicht allzu groß aus. Auch ein Zuwachs von 18,1 % beim Inlandsgeschäft hatte dazu beigetragen. Es profitierte auch von einer Sonderaktion. Beispielsweise konnten die Kunden von dem Handelsunternehmen Real für ihre Punkteprämien Villeroy & Boch-Geschirr bekommen.

Der große Wettbewerb mit der asiatischen Konkurrenz

Die Firma Villeroy & Boch hatte erklärt, dass im Allgemeinen die asiatischen Wettbewerber für einen großen Preisdruck gesorgt hatten. Letztendlich ist das Geschäft mit den Ausstattungen für das Bad von Villeroy & Boch in der ganzen Welt um 18 % eingebrochen. Allerdings hatte sich die Firma nicht zum Ergebnis geäußert.

Der Jahresverlust und die Sanierung des Familienunternehmens

Das Familienunternehmen steuerte nach den ersten drei Quartalen auf einen Jahresverlust von über 80 Millionen Euro vor Steuern zu. Außerdem wurden Stellen abgebaut. Denn der Konzern sanierte, was im Jahr 2009 etwa 60 Millionen Euro verschlungen hatte.

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