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Betrugsgefahr: Was tun wenn die Bankkarte weg ist?

Eingetragen am 11. Februar 2010 – 10:51Kein Kommentar

In den letzten Monaten mussten Bankkunden einiges einstecken: Missbrauchsfälle bei Kreditkarten und defekte EC-Karten-Chips haben das Vertrauen in die beliebten Plastik-Zahlungsmittel erschüttert. Banken aber beruhigen: Wer einige wesentliche Sicherheitsregeln beachtet, kann auf Kartenzahlungen vertrauen. Das Wichtigste: Kommt eine EC- oder Kreditkarte abhanden, muss sie sofort gesperrt werden. Erst nach der Sperrung trägt die Bank sämtliche Risiken. Jede Bank betreibt eine eigene Hotline, die für die Annahme von Sperrungen zuständig ist. Ist die Nummer gerade nicht zur Hand, können die meisten Karten auch über die zentrale Sperrannahme-Nummer einsatzunfähig gemacht werden. Die Nummer lautet aus Deutschland 116 116 und aus dem Ausland +49 30 4050 4050.

Aufmerksamkeit beim Karteneinsatz

Bankkunden sollten beim Einsatz ihrer Karte stets aufmerksam sein. Trickbetrüger und Ganoven lassen sich kuriose Methoden einfallen, um an sensible Daten zu gelangen. Dazu gehört etwa der blitzschnelle Austausch der EC-Karte direkt nach dem Geldabheben am Automaten: Eine Person verweist auf einen Geldschein, der am Boden liegt und vermeintlich dem abhebenden Kunden aus der Tasche gefallen ist, während ein Komplize die echte EC-Karte gegen ein Duplikat eintauscht.

Auch das Ausspähen der PIN gehört zum Programm der Betrüger. Dies geschieht mittels unsichtbarer Kameras am Automaten selbst ebenso wie durch die Abfrage der PIN an der Eingangstür zum Foyer einer Bank. Selbstschutz ist einfach: Am Eingang darf die PIN nie eingegeben werden und während der Eingabe am Automaten ist die freie Hand über die Tastatur zu halten.

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