Finanzen

Aktuelle News aus der Finanzwelt: Investitionen, Geldmarkt und Tendenzen.

Wirtschaft+Konjunktur

Wirtschaftspolitik, Haushalt und Steuern.

Unternehmen

Unternehmen, Übernahmen und Statistiken zu Großkonzernen.

Ausland

Finanzen, Wirtschaft, Konjunktur und Unternehmen im Ausland.

Immobilien

Über den Immobilienmarkt: Kauf, Verkauf, Makler Verkehrswert und Altersvorsorge

Home » Unternehmen

Der optimistische Uhrenhersteller Swatch

Eingetragen am 11. Februar 2010 – 10:47Kein Kommentar

Der Schweizer Uhrenproduzent Swatch zeigte sich für das aktuelle Jahr recht zuversichtlich. Dabei ging der Gewinn nicht allzu stark zurück wie befürchtet. Ferner sind die Umsätze für den Monat Januar die zweitstärksten Umsätze gewesen, welche jemals in einem Anfangsmonat überhaupt registriert wurden.

Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich im Jahr 2010

Zudem hatte sich der Konzernchef Nick Hayek recht optimistisch gezeigt. Laut Hayek sei ein hohes Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich in der lokalen Währung für das Jahr 2010 bereits „im Bereich des Möglichen“. Die Aktien von Swatch sind an der Börse in der Schweiz um über 5 % gestiegen. Ferner sprachen die Analysten einstimmig von einer klaren Erholungstendenz, die sich spätestens seit dem 2. Halbjahr abzeichnet.

Erwartungen der Analysten wurden übertroffen

Die Uhrenhersteller der Marken Omega, Glashütte und Swatch überraschten mit den Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Zwar lag der Reingewinn mit 763 Millionen Franken (ca. 520 Millionen Euro) etwa 9 % unterhalb des Ergebnisses aus dem Vorjahr, aber dafür weit über den erwarteten Betrag in Höhe von 698 Millionen Franken von den Analysten. Die operative Marge erreichte im 2. Halbjahr mehr als 20 %, was in etwa der Wert von 2008 ist.

Sinkender Umsatz – Profit im Fertiguhren-Bereich

Der Umsatz ist im letzten Jahr um 9 % auf 5,42 Milliarden Franken gesunken. Dies gab man schon im Januar bekannt. Der weltweit größte Uhrenproduzent mit seinem Sitz in Biel hatte aufgrund der guten Nachfrage im Fertiguhren-Bereich profitiert.

Schwächelnder Absatz bei den Uhrwerken

Jedoch schnitt der spätzyklische Absatz mit den Uhrwerken erheblich schwächer ab. Hier hatte Swatch sowohl Überkapazitäten als auch die damit verbundenen höheren Fixkosten in Kauf genommen. Man wollte hier im Jahr 2010 nicht wie in den letzten Jahren vor Engpässen bei der Nachfrage stehen. Laut dem Analyst Migliorini von Helvea kann sich dies als eine weitreichende Entscheidung darstellen.

Ähnliche Beiträge:

  1. Swatch erwirtschaftete in 2010 einen Rekordumsatz Für den Uhrenproduzenten Swatch war das vergangene Jahr nicht gerade leicht. Die Konjunktur verbesserte sich merklich. Jedoch machte der...
  2. Swatch konnte im letzten Geschäftsjahr Rekorde erzielen Luxuriöse Uhren sind immer noch stark gefragt. Das marktführende Unternehmen Swatch geht davon aus, dass der reißende Absatz bei...
  3. Douglas: Der optimistische Blick auf das gesamte Jahr Douglas konnte seinen Verlust im 1. Quartal senken. Das Handelsunternehmen kann nun zuversichtlicher auf das gesamte Jahr 2010 blicken....
  4. Huge Boss: Der optimistische Blick in die Zukunft Das Modeunternehmen Hugo Boss blickt wieder optimistisch in die Zukunft. Das Modeunternehmen stellt für 2010 einen minimalen Umsatzwachstum in...
  5. UBS begibt sich auf Wachstumskurs Das aktuelle Jahr begann für UBS sehr gut. Das 1. Quartal verlief für die Bank aus der Schweiz sehr...

AbonnierenDer Beitrag "Der optimistische Uhrenhersteller Swatch" hat Ihnen gefallen? Sie wollen Finanzwirtschafter.de täglich kostenlos per E-Mail erhalten?
Geben Sie hier Ihre E-Mail Adresse ein:

Oder empfehlen Sie diesen Artikel weiter:

 

Schreiben sie einen Kommentar!

Sie können diese HTML-Tags benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Dieser Blog hat Gravatar aktiviert. Um ihren eignen Avatar zu bekommen registrieren sie sich bitte unter Gravatar.