Rüstungsfirma BAE muss Strafe in Millionenhöhe zahlen
Nun muss der größte Rüstungskonzern in ganz Europa BAE eine Strafe in Millionenhöhe zahlen. Damit sollen die Jahre andauernden Ermittlungen wegen den Korruptionsvorwürfe beendet werden. Nach Fehlern bei den Rüstungsgeschäften hatte die britische Firma nun eine Zahlung von etwa 327 Millionen Euro in Großbritannien sowie in den USA akzeptiert.
Die Kritik der Rüstungsgegner
Die britische Antikorruptionsbehörde stellte nun dafür die strafrechtlichen Ermittlungen wegen den vermutlichen Korruptionszahlungen ein. Jedoch hatten sich die Rüstungsgegner am Samstag empört gezeigt. Jetzt sei die Organisation Campaign Against the Arms Trade „schockiert und wütend“, dass die Manager von BAE nach diesem Vergleich keine Verantwortung wegen den Korruptionsvorwürfen vor Gericht tragen müssen. Außerdem betonte Norman Lamb, dass man wesentlich mehr hätte tun müssen, um diese Vorwürfe gegen die BAE zu untersuchen.
Die Strafe für die BAE
BAE muss in den USA über 255 Millionen Pfund (400 Millionen Dollar) Sanktionierung an das Justizministerium bezahlen. Denn das Unternehmen machte vor der amerikanischen Regierung irreführende Daten über die Geschäfte mit Staaten wie zum Beispiel Tschechien, Saudi-Arabien und Ungarn. Dagegen soll die Firma in Großbritannien wegen Fehlern bei der Rechnungslegung bei den Geschäften in Tansania 30 Millionen Pfund bezahlen. Dies sei die höchste Strafe, welche die Antikorruptionsbehörde jemals gegen eine britische Firma verhängt hatte.
Die Sichtweise von BAE und von den Medien
Zwar räumte die BAE Fehler ein. Jedoch fand sich das Unternehmen nicht der Bestechung schuldig. BAE hätte in solch einem Fall nicht mehr für die Aufträge der Verteidigung bieten können. Die Strafe fällt niedriger aus als man erwartet hatte. Schließlich berichteten die Medien im letzten Jahr von Zahlungen in Höhe von bis zu einer Milliarde Pfund.
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