US-Arbeitsmarkt: Millionen Amerikaner werden in der Krise arbeitslos
Am amerikanischen Arbeitsmarkt trifft Licht auf Schatten. Zum Einen sank die Anzahl der Beschäftigten. Zum Anderen ging selbst die Arbeitslosenrate zurück.
Der Rückgang der Stellen
Die Zahl der Beschäftigten, die nicht zu der Landwirtschaft gehören, ist in Bezug auf Monatssicht um 20.000 Beschäftigte gesunken. Dies teilte das amerikanische Arbeitsministerium mit. Die Volkswirte hatten vermutet, dass sich die Anzahl der Stellen sogar steigern wird. Trotz alledem ist die Arbeitslosenrate um 0,3 Prozentpunkte auf 9,7 % zurückgegangen, was endlich wieder in einem einstelligen %-Bereich befindet, denn die Rate stieg im Oktober auf den Rekordstand sei 26 Jahren.
Der Stellenabbau im Dezember
Der Stellenabbau wurde nun für die zwei vorherigen Monate überprüft. Die Revisionen hatten sich fast ausgeglichen. Somit ergab sich für Dezember einen Jobabbau von 150.000 Jobs. Zuvor ermittelte man einen Rückgang von 85.000 Stellen.
Die Ökonomie in Abhängigkeit des Arbeitsmarktes
Ferner berechnete man für November einen wesentlich stärkeren Stellenaufbau als man eigentlich berechnet hatte. Der Stellenaufbau lag bei 64.000 Stellen und zuvor waren es noch 4.000 Jobs. Seitdem die Rezession im Dezember 2007 ausgebrochen ist, hatten letztendlich 8,4 Millionen Amerikaner ihren Arbeitsplatz verloren. Die weltweit größte Ökonomie steht und fällt mit dem Trend am Arbeitsmarkt, denn der private Konsum macht bereits circa 70 % der kompletten Wirtschaftsleistung aus.
Steigender Lohn und Erhöhung bei der Wochenarbeitszeit
Jedoch sollte man auch die Beschäftigen betrachten. Schließlich erhalten sie immerhin ein wenig mehr Geld. Das amerikanische Arbeitsministerium teilte mit, dass die Löhne pro Stunde im Januar im Durchschnitt um 0,3 % auf 18,89 Dollar geklettert sind. Auch die durchschnittliche Arbeitszeit pro Woche stieg etwas auf 33,3 Stunden (vorher: 33,2 Stunden).
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