Erwartungen an Volvo sind geplatzt
Die Bilanz von Volvo wird mit einem sinkenden Absatz sowie Abschreibungen belastet. Der LKW-Bauer hatte im Jahr 2009 einen wesentlich höheren Verlust bei Bussen und Lastwagen verzeichnet als die Analysten erwartet hatten. Nun erhofft sich Volvo für das aktuelle Jahr sowohl auf eine Erholung als auch auf höhere Wachstumsraten in den jeweiligen eigenen Kernmärkten.
Die hohen Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen
Volvo begründet diese schlechte Entwicklung mit den Kosten für die Restrukturierungsmaßnahmen. Diese Kosten beziehen sich zum Beispiel auf Entlassungen, Abschreibungen auf die Restwerte sowie Lagerbestände für Vehikels. Der Betrag beläuft sich für diese besonderen Faktoren auf insgesamt 1,4 Milliarden Kronen.
Hoher Gewinn in 2008 – viel Verlust in 2009
Am Freitag teilte Volvo mit, dass das abgelaufene Jahr einen Nettoverlust in Höhe von 14,7 Milliarden Kronen (rund 1,4 Milliarden Euro) eingebracht hatte. Ein Jahr zuvor, als im Jahr 2008, nahm man einen Gewinn in Höhe von 10 Milliarden Kronen ein. Volvo fuhr im 4. Quartal einen Verlust von 2 Milliarden Kronen ein. Im Vorjahreszeitraum verzeichnete Volvo ein Minus in Höhe von 1,3 Milliarden Kronen.
Trotz sinkender Kennzahlen viel Hoffnung in den Kernkompetenzen
Im Verlauf des Jahres sank der Umsatz von 304,6 auf 218,4 Milliarden Kronen. Zudem ist in den letzten drei Monates des Jahres der Erlös in einem Vergleich zu dem Zeitraum im Vorjahr von 78 auf 59,8 Milliarden Kronen. Dabei meinte der Konzernchef Leif Johannson, dass man trotz solcher Rückgänge der Konzern gute Anzeichen für ein neues Wachstum insbesondere in den Staaten wie zum Beispiel China oder Indien sieht. Nun rechnet Volvo damit, dass sich seine Hauptmärkte erholen.
Die Markttendenzen
Selbst die Konkurrenten wie zum Beispiel Daimler, MAN oder Scania prognostizieren für das Jahr 2010 ein Wachstum im 2-stelligen Bereich auf dem nordamerikanischen, europäischen sowie japanischen LKW-Markt. Die Volvo-Personenwagensparte führt den gleichnamigen Nutzfahrzeugproduzenten total unabhängig. Dabei wurde die Personenwagensparte von dem amerikanischen Unternehmen Ford an das in China ansässige Unternehmen Geely veräußert.
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