Amerikanische Konjunktur: Arbeitsmarkt soll vom steigenden Export gestützt werden
Der US-Präsident Obama kündigte zwei Millionen neue Jobs in der State of the Union-Rede an. Mithilfe des Wachstums beim Export soll dies auch gelingen. Hierfür sollen sowohl Exporteure unterstützt als auch schon vereinbarte Abkommen realisiert werden. Ferner will die USA den Druck auf weitere Staaten erhöhen, dass diese ihre Märkte weiter öffnen, wobei sich China davon kaum beeindrucken lässt.
Export soll gefördert werden
Der Export soll aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit seitens der amerikanischen Regierung gefördert werden. Sowohl Obama als auch der Wirtschaftsminister Gary Locke und Finanzminister Timothy Geithner forderten das Umsetzen von den bereits vereinbarten, aber noch nicht ratifizierten Handelsabkommen. Nach Aussage von Locke können sie den Fehler verbessern, den es andere Länder erlaubte, die Konkurrenzfähigkeit von den Vereinigten Staaten zu unterbinden.
Schaffung von zwei Millionen neuen Jobs
Obama nannte in der Rede zu der derzeitigen Lage der USA, dass man das Ziel hat, zwei Millionen Jobs zu schaffen. Dies könnte man durch das Verdoppeln der Exporte bis zum Jahresende von 2014 erreichen. Dabei erklärte Locke, wie man dies erzielen will.
Wie man die Ziele erreichen will
Zum Einen soll dies dadurch erreicht werden, dass die Regierung die Interessen der Ökonomie im Ausland wesentlich stärker fördert. Zum Anderen sollen die Exporteure mittels finanziellen Hilfen gestützt werden. Zudem sollen die Handelsabkommen realisiert werden.
Der geringe Anteil des Exports am BIP
Im Jahr 2008 lagen die amerikanischen Exporte bei 1,83 Billionen Dollar. Jedoch gingen sie im darauf folgenden Jahr auf 1,5 Billionen Dollar zurück. Laut Locke sei die USA „ein großer Exporteur“ und dennoch bleiben die Vereinigten Staaten „hinter den Erwartungen zurück“. Der Anteil des Exports am amerikanischen BIP lag im Jahr 2008 bei etwa 13 % und im Vergleich dazu liegt der Exportanteil am BIP in Deutschland bei 47 %.
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