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Warren Buffet kann seine Top-Bonität nicht halten

Eingetragen am 6. Februar 2010 – 11:39Kein Kommentar

Der amerikanische Investor hat an der Börse eine sehr gute Reputation. Jedoch gibt es mit der Holding Berkshire Hathaway nicht gerade gute Schlagzeilen. Somit hatte die Rating-Agentur Standard & Poor’s ihre Bewertung dieser Beteiligungsgesellschaft von der Top-Note „AAA“ auf „AA+“ gesenkt.

Die Ursache für die Herabstufung

Der Grund für diese Herabstufung ist der Erwerb der Eisenbahnfirma Burlington Northern Santa Fe Der Kaufpreis hierfür lag bei 34 Milliarden Dollar. Jedoch führt das schlechtere Rating in der Regel dazu, dass das Unternehmen wesentlich höhere Zinsen für die neuen Verbindlichkeiten zahlen muss.

Die Sorge um Berkshire und der Rating-Ausblick

Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hatte ihre Entscheidung damit begründet, dass ihrer Ansicht nach die Übernahme des Eisenbahnkonzerns die bisher sehr starke Ausstattung des Kapitals sowie Liquidität senken wird. Zudem hieß es, dass eine sehr große Sorge ist, dass Berkshire offensichtlich nunmehr immer mehr Risiken einginge. Ferner stufte S & P den Ausblick hinsichtlich des Ratings mit „neutral“ ein. Dadurch soll signalisiert werden, dass S & P die Bonitätsnote in den nächsten zwei Jahren nicht verändern will.

Die Begleichung des Kaufpreises für die Eisenbahnfirma

Die Firma Berkshire Hathaway gab mittlerweile die Nachricht heraus, nicht besicherte Schuldverschreibungen in Höhe von 8 Milliarden Dollar zu emittieren. Damit soll ein Anteil des Kaufpreises für die Eisenbahnfirma finanziert werden. Den restlichen Teil möchte Buffett sowohl mit Aktien als auch in Bar zahlen. Die letzte große Schlagzeile in Deutschland machte Buffett, als sie bei Munich Re eingestiegen ist, denn der Investor beteiligte sich mit etwa 3 % an dem weltweit größten Rückversicherer.

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