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EZB verändert nicht den Leitzins – die Politik des günstigen Geldes

Eingetragen am 5. Februar 2010 – 13:27Kein Kommentar

Die Europäische Zentralbank (kurz: EZB) wird den Leitzins für den Euro-Raum immer noch gering halten. Dadurch setzt die EZB die Politik des Geldes weiter fort. Immer noch ist der Leitzinssatz auf Rekordtief.

Das Rekordtief beim Leitzinssatz

Die EZB entschied am Donnerstag, dass trotz der langsamen Erholung der Konjunktur der Zinssatz derzeitig bei 1,0 % bleibt. Der Leitzins ist der wichtigste Zinssatz, welcher die Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld versorgt. Seit Mai 2009 blieb der Leitzins aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise auf dem bislang niedrigsten Niveau.

EZBs Meinung zur Schuldenkrise von Griechenland

Der Präsident der EZB, Jean-Claude Trichet, dürfte sich auf der Pressekonferenz am Nachmittag auch noch zu der derzeitigen Schuldenkrise in dem südeuropäischen Land Griechenland äußern. Vor kurzem hatte die Europäische Zentralbank die Auffassung vertreten, dass die EZB erst dann über eine Hilfe des bislang größten Schuldensünders im ganzen Euro-Raum nachdenken wird, sobald Athen selbst alles mögliche gemacht hatte, was aus der eigenen Kraft auch möglich war.

Die Erhöhung des Zinssatzes

Das bereits tiefste Konjunkturtal in zahlreichen Euro-Staaten sei bislang durchschritten. Jedoch erwarten Volkswirte erst in der 2. Jahreshälfte mit einer Erhöhung des Leitzinssatzes. Trotz alledem sind die Aussichten für die Konjunktur unsicher. Zudem tragen sowohl staatliche Pakete als auch die expansive Geldpolitik zum größten Teil das Wachstum.

Das Problem der Zinssatzerhöhung – Problem beim zu späten Handeln der EZB

Sobald aber die Zinsen wieder höher ausfallen würden, so würden dies die Darlehen für Konsumenten und Unternehmen wesentlich verteuern. Dies führt dazu, dass dadurch die Erholung der Konjunktur gehemmt wird. Sofern die Notenbank den Geldhahn zu spät zudreht, so droht natürlich eine Inflation. Selbst an der Preisfront gibt es momentan für die Europäische Zentralbank aufgrund der geringen Teuerungsraten keinen Druck.

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