Der Euro steht unter Druck
Die Veröffentlichung des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts
Der Euro war erheblich unter Druck gestanden. Die Notierung des Euros fiel stark unter 1,40 Dollar. Die Anleger blickten aufmerksam auf das Veröffentlichen des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts, das relativ stark ausgefallen ist. Als die guten Zahlen publiziert wurden, ist der Euro abgesunken.
Die Festsetzung des Euro-Kurses
Für die europäische Gemeinschaftswährung bezahlte man zum Schluss 1,3867 US-Dollar. Die EZB (Europäische Zentralbank) setzte den Referenzkurs noch kurz zuvor auf 1,3966 Dollar (Kurs am Donnerstag: 1,3999 Dollar). Somit bezahlte man für einen Dollar 0,7160 Euro.
Die Entwicklung der weltweit größten Volkswirtschaft
Die weltweit größte Volkswirtschaft ist laut Regierungszahlen im 4. Quartal um 5,7 % gewachsen. Somit ist die Volkswirtschaft so stark wie seit mehr als sechs Jahre nicht mehr angestiegen. Die Experten waren mit diesen Zahlen positiv überrascht. Im gesamten Jahr 2009 sank die amerikanischen Wirtschaft aufgrund der Rezession um 2,4 %, wobei dieser Rückgang das letzte Mal im Zweiten Weltkrieg erreicht wurde.
Die Meinung des Devisenstrategen Brian Dolan
Laut dem Devisenstratege bei Forex.com, Brian Dolan, sieht der Markt dies als ein Signal für die Widerstandsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft. Ferner wird dies den schwachen Signalen in der Euro-Zone, in Asien sowie Großbritannien gegenübergestellt. Natürlich würde der Dollar davon profitieren und Dolan rechnet für die nächsten Wochen mit steigenden Dollar-Kursen.
Ähnliche Beiträge:
- Bankaktien und Euro unter Druck: Finanzmärkte weiter in Sorge Die Nervosität an den Finanzmärkten hält an. Zum Wochenauftakt gaben die Aktienmärkte weltweit abermals deutlich nach. Vor allem Finanzwerte...
- Euro sinkt unter die 1,36-Dollar-Marke – Yen steigt auf ein gefährliches Niveau Der Euro konnte die 1,36-Dollar-Marke zunächst nicht halten. Bereits am Nachmittag kann es aufgrund der neuen BIP-Daten aus den...
- K+S unter Druck wegen negativer Nachrichten aus China In Zukunft wird K+S nicht mehr so viel Geld für die Kali-Lieferungen nach China erhalten. Natürlich drückt diese Nachricht...
- Bundesnetzagentur: Wettbewerbshüter unter Druck durch Spiegel-Bericht Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel aktuell berichtet könnte es im Hause der Wettbewerbsbehörde Bundesnetzagentur selbst zu einer Auftragsvergabe ohne...
- Merkel unter Druck: Kritik an der Bundeskanzlerin aus den eigenen Reihen Verschiedene Landespolitiker aus der CDU, aber auch durchaus der eine oder andere Bundespolitiker aus der zweiten Reihe, gingen mir...

