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Honeywell kämpft weiter

Eingetragen am 1. Februar 2010 – 10:22Kein Kommentar

Bei dem amerikanischen Mischkonzern Honeywell laufen die Geschäfte wieder wesentlich besser. In der Mitte des letzten Jahres begann die Erholung, was sich selbst im Schlussquartal von 2009 fortgesetzt hatte. Der Umsatz ging im Vergleich zum letzten Jahr lediglich um 7 % auf insgesamt 8,1 Milliarden Dollar zurück.

Die Stabilisierung der Kennzahlen

Honeywell konnte seinen Gewinn aufgrund von Einsparungen fast stabil bei 698 Millionen Dollar halten. Der Konzernchef Dave Cote sagte am Donnerstag, dass die Bestellungen wieder angezogen sind. Ferner würden sich die Märkte stabilisieren. Laut Dave Cote hatte die Firma seine persönlichen Jahresziele punktgenau erreicht und sämtliche Sparten hatten sogar Gewinne verzeichnet.

Profit durch kleinere, stark aufgeladene Motoren

Insbesondere das Geschäft mit den Autoteilen konnte zulegen, obwohl dieser Bereich in der Wirtschaftskrise so richtig gebeutelt wurde. In den letzten Monaten kehrten die Autokäufer wieder zurück. Honeywell hatte vor allem von dem Trend zu kleineren und relativ stark aufgeladenen Motoren profitiert, welche man als sparsam einstuft. Das amerikanische Unternehmen verkaufte die Turbolader beispielsweise an BMW, Ford sowie VW.

Automatisierungs- und Chemikaliengeschäft laufen etwas besser

Weiterhin hatte sich das Automatisierungsgeschäft etwas gehalten. In dieser Sparte werden u. a. auch Klimaanlagen gebaut. Selbst das Chemikaliengeschäft läuft bereits etwas besser als in den letzten Quartalen.

Die Probleme bei der Luftfahrt

Jedoch steigen nun die Schwierigkeiten bei den Zulieferteile für die Luftfahrt. Denn die großen Fluggesellschaften bestellen kaum noch neue Flugzeuge. Honeywell beliefert nämlich die Flugunternehmen auch mit Cockpit-Elektronik.

Stabile Prognose für 2010

Cote hatte die Prognose für das aktuelle Jahr beibehalten. Nun soll der Umsatz von 30,9 Milliarden Dollar auf bis zu 32,2 Milliarden Dollar anziehen. Weiterhin sinkt der Gewinn pro Aktie von ehemals 2,85 Dollar auf bis zu 2,20 Dollar bis zu 2,40 Dollar. Insgesamt gesehen waren die Anleger nicht so sehr überrascht und der Kurs veränderte sich vorbörslich nicht.

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