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Höhere Gebühren am Geldautomaten: So können Verbraucher sich schützen

Eingetragen am 30. Januar 2010 – 12:39Kein Kommentar

Die Banken langen mächtig zu: Wie eine Untersuchung der Zeitschrift Finanztest ergab, haben 33 von 64 Banken seit Juli 2008 die Gebühren für Bargeldabhebungen erhöht. Kunden müssen tief in die Tasche greifen, wenn sie am „falschen“ Automaten Geld abheben. Durchschnittlich werden zwischen fünf und sechs Euro je Abhebung fällig, maximal kostet eine Barverfügung sogar satte 10 Euro. Verbraucher sollten deshalb unbedingt wissen, an welchen Automaten sie kostenfrei Bargeld abheben können. Kunden von Großbanken und deren Tochterinstituten können an den Automaten der zum Cash-Group-Verband gehörenden Institute kostenfrei abheben: Dahinter verbergen sich Deutsche Bank, Postbank. Commerzbank, Dresdner Bank und HypoVereinsbank. Die Cash-Group stellt bundesweit rund 7.000 Automaten.

Zweitkonto als Alternative

Sparkassen-Kunden können an den Automaten der Sparkassen kostenfrei Geld abheben. Bundesweit stehen davon rund 24.000 zur Verfügung. Die Volks- und Raiffeisenbanken haben sich zum BankCard-Servicenetz zusammengeschlossen und stellen 18.600 Automaten im gesamten Bundesgebiet zur Verfügung. Der Cash Pool bietet Lediglich 2.500 Automaten: Mitglieder sind unter anderem die Citibank und die Sparda-Banken. Bankkunden können mitunter erheblich sparen, wenn sie ein Zweitkonto eröffnen und sich damit Zugriff auf ein weiteres Automatennetz verschaffen. So kann etwa bei der Volksbank-Tochter Skatbank ein kostenfreies Onlinekonto eröffnet werden, das keinen Mindesteingang erfordert. Das zusätzliche Konto kann als Notlösung dienen, wenn Bargeld benötigt wird und kein anderer Automat zur Verfügung steht.

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