Rote Zahlen beim Pressenhersteller Schuler
Der Pressenhersteller Schuler fuhr im Geschäftsjahr 2008/2009 aufgrund der Krise in der Automobilindustrie sowie des Sparprogramms einen Verlust ein. Jetzt will Schuler die Zukunft der Firma sichern. Das Unternehmen plant, in die Windkraft einzusteigen.
Sinkende Kennzahlen
Schuler verzeichnete im September einen Verlust von 64,9 Millionen Euro. Im vorherigen Jahr hatte der Pressenhersteller ein Konzernergebnis in Höhe von 8,6 Millionen Euro erzielt. Ferner sank der Umsatz von 966,1 Millionen Euro auf 823,1 Millionen Euro. Ferner ist der Auftragseingang um etwa 41 % auf 590,5 Millionen Euro eingebrochen und der Auftragsbestand ist von 739,7 Millionen Euro im vorherigen Jahr auf 507,1 Millionen Euro gesunken.
Schuler sei in der Talsohle
Nach Angaben von Tonn hätte Schuler die Talsohle schon erreicht. Bereits bei dem Auftragseingang sieht die Firma einen Tendenz nach oben. Schuler erzielte im ersten Quartal 2009/2010 nach bisherigen Zahlen etwa 150 Millionen Euro. Allerdings ist der vorläufige Umsatz von 228,4 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro zurückgegangen.
Die Erwartungen an die kommenden Geschäftsjahre
Ferner erwartet der Pressenhersteller für das gesamte Jahr 2009/2010 mit einem weiterhin sinkenden Umsatz. Selbst das Ergebnis vor Steuern sollte negativ bleiben. Die Firma erwartet im nächsten Geschäftsjahr mit einem wesentlich besseren Umsatz sowie einem positiven Ergebnis. Selbst das im letzten Frühjahr angefangene Sparprogramm sollte dabei sorgen.
Der Stellenabbau
Außerdem müssen etwa 600 Mitarbeiter die Firma verlassen. In Deutschland sind 360 Mitarbeiter davon betroffen. Zum 30. September 2009 waren 5.332 Beschäftigte (2008: 5.634) für den Pressenhersteller tätig. Mittelfristig sollen mit diesem Programm jedes Jahr bis zu 80 Millionen Euro gespart werden.
Der neue Geschäftsbereich Windkraft
Ferner will der Pressenhersteller in die Windkraft einsteigen. Laut Joachim Beyer will Schuler in weitere Geschäftsbereiche als die Automobilzuliefer- und Automobilindustrie investieren. Deswegen untersucht Schuler seit mehr als drei Jahren den Windkraftsektor. Dafür investierte man bisher einen geringen 2-stelligen Millionenbetrag.
Das Ziel bei der Windkraft
Man zielt nun darauf ab, komplette Windenergieanlagen für die Inbetriebnahme im Binnenland zu entwickeln und zu produzieren. Dabei soll der deutsche Markt als erstes bedient werden und danach folgt das Ausland. Ab Herbst 2010 soll der Prototyp einer Anlage ein Jahr lang getestet werden. Weiterhin plante man für nächstes Jahr die Produktion von einer Nullserie, die sechs Anlagen beinhaltet.
Die Serienfertigung bei den Windkraftanlagen
Die Serienfertigung soll zwei Jahre später anfangen. Je Woche sollen circa zwei Anlagen in Erfurt gebaut werden. Schuler erwartet, dass jedes Jahr 100 Anlagen verkauft werden. Pro Stück muss man zwischen drei und dreieinhalb Millionen Euro bezahlen.
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Typisch: wenns im Stammgeschäft eng wird, geht man auf Abenteuersuche!
WIND ist eine Sackgasse, da die ehrlich gerechneten Stromkosten 250% des Marktpreises betragen. Nur die gegen unsere Marktwirtschaft gerichteten Subventionen befeuern den aktuellen Boom.
Das wird ein Ende haben, sobalkd die Politiker wieder zu Verstand kommen. Dann wird ein WIND-Ausbau-Moratorium die Wind-Geisterfahrt stoppen und wir entwickeln mit unserer wissenschaftlichen Kompetenz nach den langfristig nachhaltigen Erneuerbaren Energien, die ohne Schattenkraftwerke und ohne Speicher bedarfsgerechten Strom liefern.
Dazu kommt, daß WIND eine relativprimitive Technik ist, die von China und anderen Billigländern kurzfristig zu unschlagberen Preisen geliefert wird – sjehe jetzt schon PV.
Wisenschaftl Studien u. Details von:
Dipl.-Ing. Theobald; Tel. 06167 912162