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Kapitalanlage: Wechselkursrisiko beachten

Eingetragen am 30. Januar 2010 – 12:33Kein Kommentar

Anleger müssen bei Investments in anderen Währungsräumen das Wechselkursrisiko beachten: Sinkt der Außenwert des Euro gegenüber Dollar und Co. führt dies zu Verlusten –selbst wenn sich das eigentliche Investment positiv entwickelt. Sobald in eine nicht in Euro notierte Anlage investiert wird, setzt sich die Performance nicht nur aus der Kursentwicklung allein, sondern auch aus der Wechselkursentwicklung zusammen. Das Devisenrisiko ist nicht zu unterschätzen: Die Eurozone kämpft mit gewaltigen Budgetdefiziten und der Euro könnte im Verhältnis zu anderen Währungen an Wert verlieren. Anleger sollten deshalb den Anteil der Fremdwährungspositionen im Depot begrenzen, damit im Fall einer gravierenden Abwertung keine irreparablen Vermögensschäden zu beklagen sind.

Währungssicherung oft günstig zu haben

Sollen dennoch größere Engagements außerhalb des Euroraums eingegangen werden, empfiehlt sich eine Währungssicherung. Speziell für die Aktienmärkte sowie für Investments in Rohstoffe eignen sich für Privatanleger Quantozertifikate sehr gut. Diese strukturierten Anlageprodukte beziehen sich auf Edelmetalle, fossile Brennstoffe und Aktienindizes. Das Währungsrisiko wird eliminiert, indem der Wechselkurs auf das Verhältnis 1:1 normiert wird. Für die Währungssicherung muss dabei nicht zwingend auf viel Rendite verzichtet werden. Die Kosten richten sich nach der Zinsdifferenz zwischen den beiden betreffenden Währungsräumen sowie dem jeweiligen Basiswert und dessen Kurskorrelation mit dem Wechselkurs. Quantozertifikate sind allerdings Schuldverschreibungen und beinhalten dementsprechend ein Emittentenrisiko.

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