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Wegen hohen Kapitalabflüssen schließt Goldman Sachs Hedgefonds

Eingetragen am 25. Januar 2010 – 10:59Kein Kommentar

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs musste nach großen Kapitalabflüssen den Hedgefonds GEO schließen. Schließlich hatte der Global-Equity-Oppurtunity-Fonds (GEO) bis zum Ende des letzten Jahres lediglich ein Vermögen in Höhe von 200 Millionen Dollar verwaltet. Dagegen ging es in den besseren Zeiten wesentlich besser, weil GEO in diesen Zeiten etwa sieben Milliarden Dollar verwaltete. Im Jahr 2007 geriet dieser Fonds GEO aufgrund der Turbulenzen auf dem Finanzmarkt sehr stark unter Druck und die US-Investmentbank Goldman Sachs musste diesen Fonds zu diesem Zeitpunkt mit einer finanziellen Hilfe in Milliardenhöhe unterstützen.

Die Investmentstrategie des GEO-Hedgefonds

Der quantitative Hedgefonds GEO verwendet eine Investmentstrategie, welche computergesteuert ist. Die Manager treffen hier Investitionsentscheidungen in Abhängigkeit von Computermodellen. Diese Computermodellen richteten sich an den Marktmustern aus, die es in der Vergangenheit gab. Jedoch wurde das Verhalten der auf den Markt befindlichen Teilnehmern in den letzten Wochen, Monaten und Jahre komplett unberechenbar, sodass genau diese Computermodelle versagt hatten und somit auch die quantitativen Fonds in Schwierigkeiten gerieten.

Die Ankündigung des US-Präsidenten Obama

Der amerikanische Präsident Barack Obama kündigte bereits am Donnerstag an, dass er den heimischen Banken in Form von einschneidenden Handelsregeln gewisse Grenzen setzen will. Die Banken sollen somit beispielsweise keine Investitionen in Hedgefonds tätigen können. Weiterhin dürfen die Banken auch keine Hedgefonds mehr fördern oder aber auch besitzen dürfen.

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