Sony Ericssons Probleme auf dem Handymarkt
Auf dem Handymarkt gibt es eine Flaute. Darunter leidet auch Sony Ericsson. Im Schlussquartal verkaufte der Handyhersteller mit 14,6 Millionen etwa 40 % weniger Mobiltelefone als im vorherigen Jahr. Selbst der Umsatz ist in der ähnlichen Größenordnung auf 1,75 Milliarden Euro eingebrochen und insgesamt musste die Firma einen Verlust in Höhe von 167 Millionen Euro hinnehmen.
Die Hoffnung auf ein Wachstum auf dem Handymarkt
Aufgrund des ständigen Wandels im Unternehmen ließ sich dies Sony Ericsson schon 150 Millionen Euro kosten. Sony Ericsson konnte den durchschnittlichen Verkaufspreis in Höhe von 120 Euro aufgrund der neuen Smartphones im Vergleich zum letzten Jahr stabil halten. Nun erhofft sich Sony Ericsson, dass es in diesem Jahr ein leichtes Wachstum auf dem Handymarkt gibt. Aktuelles vom Handymarkt erfährt man am besten in einem der zahlreichen Handy Blogs. Das Unternehmen schätzt weiterhin, dass die Handyverkäufe von sämtlichen Handyherstellern im Jahr 2009 weltweit um circa 8 % gesunken sind.
Der Rutsch in die roten Zahlen
Trotz des Sparprogramms rutschte der Chipspezialist ST-Ericsson im 4. Quartal weiter in die roten Zahlen. Insgesamt stieg der Verlust von 112 Millionen im 3. Quartal auf 125 Millionen Dollar. Es gibt noch keine Vergleichsgröße aus dem vorherigen Jahr, weil das Gemeinschaftsunternehmen noch nicht einmal ein Jahr alt ist.
Trotz steigenden Nettoumsatzes vorsichtiger Ausblick für das aktuelle Quartal
Wegen der steigenden Nachfrage aus China stieg der Nettoumsatz von 728 Millionen US-Dollar im 3. Quartal auf 740 Millionen Dollar. Ferner baute man die Lagerbestände weiterhin ab. Die Firma bleibt hinsichtlich des aktuellen Quartals recht vorsichtig. Nach Angaben des Unternehmens dürfte das 1. Quartal von den üblichen saisonalen Rückgang geprägt sein.
Große Sparmaßnahmen sollen zum Erfolg führen
Laut dem Vorstandschef Gilles Delfassy soll gespart werden, um endlich aus der Verlustzone herauszukommen. Es gibt bereits einen laufenden Umstrukturierungsplan und zu diesem Plan soll es laut der Ankündigung von Delfassy auch noch ein Sparprogramm geben. Dadurch sollen die Kosten jedes Jahr um 115 Millionen Dollar pro Jahr reduziert werden. Ferner werden bis zu 600 Arbeitsplätze überprüft und selbst im operativen Bereich sowie in der Forschung und Entwicklung sollen Sparmaßnahmen erfolgen.
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