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Bald kaum mehr Schwung für die Wirtschaftserholung?

Eingetragen am 23. Januar 2010 – 13:19Kein Kommentar

Die Ansicht der Weltbank ist nicht gerade optimistisch – ganz im Gegenteil. Schließlich erwartet sie, dass sich die Konjunkturerholung im Verlaufe des Jahres abschwächen wird. Die Aussichten für das Jahr 2011 sind auch nicht gerade besser.

Die schwächelnde Weltwirtschaft

Weil die staatlichen Konjunkturprogramme im Jahresverlauf nicht mehr so wirksam sein werden, kann sich nach Ansicht der Weltbank die Wirtschaftserholung in diesem Jahr abschwächen. Ferner würde die Lage an den Finanzmärkten problematisch bleiben und die private Nachfrage bliebe aufgrund der hohen Arbeitslosenzahlen schwach. Außerdem gibt die Organisation eine Warnung heraus, dass zwar der schlimmste Zeitraum der Finanzkrise womöglich überstanden ist, aber dafür die Erholung der weltweiten Wirtschaft instabil ausfällt. In den kommenden zehn Jahren können die Auswirkungen der Krise die Rahmenbedingungen für das Wachstum und für die Finanzen beeinflussen.

Der Trend des weltweiten BIPs

Man schätzt, dass das internationale BIP um 2,7 % in 2010 und 3,2 % im nächsten Jahr wächst. Die Wirtschaftsleistung sank im letzten Jahr um 2,2 %. Trotz alledem trüben große Unsicherheiten den Ausblick.

Die unterschiedliche Wachstumsentwicklung

In Abhängigkeit der Entwicklung des Geschäfts- und Konsumklimas kann das Wachstum im nächsten Jahr zwischen 2,5 % und 3,4 % liegen. Dagegen erwartet man für die Entwicklungsländer eine recht starke Erholung. Im Jahr 2010 soll das Wachstum 5,2 % und im Jahr 2011 5,8 % betragen. Im letzten Jahr lag das Wachstum noch bei 1,2 %.

Ärmsten Länder zahlen Preis für die Entwicklung in der Weltwirtschaft

Nach Ansicht des Chefökonoms der Weltbank, Justin Lin, wird sich die weltweite Wirtschaft nicht so schnell von dieser schwierigen Krise erholen. Ferner dauert es etliche Jahre, bis sowohl die Volkswirtschaften als auch die Beschäftigung zum alten Niveau gelangen. Jedoch müssen die Armen den realen Preis für diese Entwicklung zahlen. Womöglich brauchen die ärmsten Länder zwischen 30 und 50 Milliarden Dollar an weiteren Mitteln, um die Sozialprogramme beibehalten zu können, welche vor der Krise initiiert wurden.

Der Trend beim Welthandel sowie bei den Rohstoffen

Im Bericht heißt es weiter, dass der Welthandel im Jahr 2010 4,3 % sowie 6,2 % im Jahr 2011 steigen wird. Der Welthandel brach im letzten Jahr um 14,4 % ein. Weiterhin dürfen sich die Ölpreise relativ stabil bei durchschnittlich circa 76 Dollar pro Barrel bewegen. In diesem und im nächsten Jahr könnten die Preise für die weiteren Rohstoffe lediglich um 3 % je Jahr erhöhen.

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