Finanzen

Aktuelle News aus der Finanzwelt: Investitionen, Geldmarkt und Tendenzen.

Wirtschaft+Konjunktur

Wirtschaftspolitik, Haushalt und Steuern.

Unternehmen

Unternehmen, Übernahmen und Statistiken zu Großkonzernen.

Ausland

Finanzen, Wirtschaft, Konjunktur und Unternehmen im Ausland.

Immobilien

Über den Immobilienmarkt: Kauf, Verkauf, Makler Verkehrswert und Altersvorsorge

Home » Ausland

Gasabnehmer für die Ostsee-Pipeline von Gazprom

Eingetragen am 21. Januar 2010 – 11:15Kein Kommentar

Bei der Gasleitung in der Ostsee fand Gazprom bereits nahezu für die Hälfte der kompletten Kapazität Abnehmer. Das Energieunternehmen aus Russland ist nun selbst bei den Versorgern in Deutschland fündig geworden.

Die Gasabnehmer

Nach Angaben des Geschäftsführers der Betreibergesellschaft Nord Stream schloss der Energiekonzern Gazprom schon Kaufverträge von über 21 Milliarden Kubikmeter mit den Abnehmern aus Frankreich, Dänemark, Großbritannien und Deutschland ab. Die Abnehmer sind beispielsweise Eon Ruhrgas, sowie das gemeinsame Tochterunternehmen von Gazprom sowie Wintershall Wingas. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, dass es für den Zeitraum von 25 Jahren weitere bis zu neun Milliarden Kubikmeter Erdgas neben den bereits bestehenden Liefermengen über die Ostsee-Pipeline beziehen will.

Die Anteilseigner an der Nord Stream AG

Der Mehrheitsaktionär Gazprom hat 51 % der Anteile der Betreibergesellschaft Nord Stream AG. Ferner halten sowohl Eon Ruhrgas AG als auch BASF/Wintershall AG jeweils 20 % der Anteile von der Nord Stream AG. Ferner beteiligte sich Gasunie aus den Niederlanden mit 9 % an dem Unternehmen.

Die Verlegung der Pipelines

Die Pipelines sollen laut dem Firmenkonsortium Nord Stream ab dem kommenden April verlegt werden. Das erste Gas soll erst ab Ende 2011 vom russischen Wyborg über Lubmin bis Greifswald fließen. Ein Jahr darauf wird ein zweiter Leitungsstrang in Betrieb genommen, sodass die Trasse jährlich eine gesamte Kapazität in Höhe von 55 Milliarden Kubikmeter Gas erreichen soll.

Die Finanzierung des Projektes

Man rechnet selbst bei der derzeitigen Wirtschaftskrise nicht damit, dass die Finanzierung in Höhe von 7,4 Milliarden Euro Schwierigkeiten machen wird. Es beteiligten sich 27 Banken an der allerersten Phase der Projektfinanzierung, welche zu Jahresbeginn abgeschlossen wird. Ferner beantragte Nord Stream beim Bund Bürgschaften, die 2,6 Milliarden Euro hoch sind.

Ähnliche Beiträge:

  1. Gewinnsteigerung bei Gasunternehmen Gazprom Zwar sinken die Preise für Gas, dafür steigert Gazprom seinen Gewinn. Im 3. Quartal 2009 erzielte das russische Energieunternehmen...
  2. EDF beteiligt sich beim Gasprojekt South Stream Electricité de France (kurz: EDF) wird am Ende des Jahres 2010 in das italienisch-russische Gasprojekt South Stream einsteigen. South...
  3. Gazprom-Gewinn: Russische Rekordjäger Den bislang größten Umsatz- und Gewinn-Rekord in der eigenen Firmengeschichte legte dieser Woche auch die OAO Gazprom aus Moskau...
  4. Bundeskartellamt: Gazprom-Einstieg bei RWE wäre ein Thema für die Behörde „Eine Verbindung zwischen Gazprom und RWE müsste man sich unter kartellrechtlichen Gesichtspunkten sehr genau ansehen”, sagte der Präsident des...
  5. BASF investiert in Erdgas-Projekt South Stream Die Nachricht ist noch ganz frisch und sorgt direkt für Aufsehen in der Energiebranche: Der in Ludwigshafen ansässige Chemie-Gigant...

AbonnierenDer Beitrag "Gasabnehmer für die Ostsee-Pipeline von Gazprom" hat Ihnen gefallen? Sie wollen Finanzwirtschafter.de täglich kostenlos per E-Mail erhalten?
Geben Sie hier Ihre E-Mail Adresse ein:

Oder empfehlen Sie diesen Artikel weiter:

 

Kommentare sind geschlossen.