Die chinesische Suchmaschine Baidu.com gewinnt gegen Google
Der Streit zwischen Google sowie der größten Suchmaschine in China Baidu.com ist endlich beigelegt. Diese chinesische Suchmaschine kann seine Marktanteile weiter ausweiten, sofern sich der Wettbewerber aus den USA zurückzieht. Die Seite wird immer populärer, weil sie mit den chinesischen Zensoren kooperiert.
Die Gewinner und Verlierer
Nach Einschätzungen von Experten haben sowohl Google als auch China den Internetkrieg verloren. Jedoch ist ein Gewinner festgelegt: die größte chinesische Suchmaschine Baidu. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in dem Stadtteil Zhongguancun von Peking. Dies ist auch unter dem Namen „Chinas Silicon Valley“ berühmt und die Firma gehört zu einen der treibenden Kräften bei dem Errichten von China 2.0.
Das erfolgreiche Unternehmen Baidu
Die Gründung von Baidu erfolgte im Jahr 2000. Heutzutage nutzen über 200 Millionen Menschen den mächtigsten Wettbewerber zu Google und Yahoo. Somit beherrscht Baidu etwa zwei Drittel des Marktes in China. Die Einnahmen stiegen im Jahr 2008 um 83 % auf 3,2 Milliarden Yuan (umgerechnet etwa 320 Millionen Euro) und das Ergebnis hat sich auf 1,1 Milliarden Yuan verdoppelt.
Der Gründer Robin Li und der Börsengang in New York
Der Chef von Baidu ist Robin Li. Er gründete Baidu in zwei Hotelzimmern. Im Jahr 2005 hatte er mit der Firma Baidu.com weltweit Aufmerksamkeit erregt, als das Unternehmen an die New Yorker Börse ging. Der Kurs hatte sich bereits am ersten Handelstag nahezu vervierfacht.
Der Erfolg von Li
Dabei wird der Erfolg sehr stark mit 42-jährigen Internetexperten Robin Li verknüpft, welcher in den USA ein Studium absolvierte. Li nahm in den USA insbesondere die großen US-Konkurrenten unter die Lupe. Als er in China zurück war, hatte er eine eigene Suchmaschine errichtet, welche wesentlich genauer die Schriftzeichen umsetzen kann.
Die Kritik an Baidu
Dagegen sehen die Kritiker weitere Gründe, warum Baidu so rasch aufgestiegen ist. Schließlich sei Baidu.com lediglich eine einfache Kopie von der US-Suchmaschine Google. Ferner profitiert die chinesische Suchmaschine von der Zensur aus Peking. Dies hängt aber nicht nur damit zusammen, dass man mit einem gewissen Willen mit den Sicherheitsbehörden sowie mit der Polizei zusammenarbeitet.
Google fällt in China zurück
Es gibt sehr viele Filter. Dadurch ist Google in China wesentlich langsamer geworden. Deshalb klicken und suchen wesentlich mehr Internet-User auf Baidu.com.
Ähnliche Beiträge:
- Google weitet Geschäft auf das Verkaufen von Flugtickets aus Der Suchmaschinengigant Google wird nun in das Online-Flugticketgeschäft einsteigen. Jedoch will Google selbst keine Flugreisen veräußern. Hierfür erwarb Google...
- Google-Angreifer von Geheimdienst vermutlich gefunden Ein 30-jähriger IT-Experte aus China könnte den Code geschrieben haben, welcher bei der Attacke auf Google China sowie bei...
- Neue Konkurrenz: Google steigt in amerikanischen Strommarkt ein Google’s Einstieg in den Strommarkt Nun will Google auch in den amerikanischen Strommarkt einsteigen. Im Dezember reichte Google bei...
- Google trotzt der Rezession Der Internetgigant Google trotz der weltweiten Rezession und konnte im vierten Quartal 2008 trotz in vielen Unternehmen gekürzten Werbebudgets...
- Für Google eröffnen sich neue Geschäftsbereiche Google investiert nicht nur in sein eigentliches Hauptgeschäft, sondern auch in anderen Geschäftsfeldern. Dazu gehört beispielsweise die Investition in...

