VW-Einstieg soll laut Suzuki schnell von statten gehen
Suzuki will eine schnelle Beteiligung am Großaktionär sowie Partner VW. Dabei bat Suzuki VW, Aktionäre ausfindig zu machen, welche ihre Anteile an VW veräußern wollen. Jedoch wollte ein Sprecher von VW keine Stellung dazu nehmen und er verwies dabei auf die niedrige Anzahl an Stammaktien im Streubesitz. Die Großaktionäre Niedersachsen, Katar und Porsche halten mehr als 90 % der Stimmrechte an Volkswagen.
Die Ziele der Kooperation
Suzuki und VW vereinbarten im letzten Monat eine entsprechende Kooperation. Mit dieser Kooperation will VW rascher an die weltweite Spitze kommen. Die zwei Autohersteller möchten durch das Erschließen von neuen Absatzgebieten voneinander profitieren. Suzuki ist mit dem Tochterunternehmen Maruti in Indien Marktführer und nun erhofft sich VW durch diese Kooperation mit Suzuki auf dem größer werdenden Automarkt in Indien eine große Durchschlagskraft.
Der Bezug der Dieseltechnik
Suzuki plant, von VW Dieselmotoren zu erwerben. Derzeit untersucht Suzuki die bisherige Kooperation mit Renault und Peugeot. Schließlich bezieht Suzuki bislang die Dieseltechnik von diesen zwei Autoherstellern.
Die Verwirklichung und der Lernprozess für Suzuki
Laut dem Konzernchef Osamu Suzuki will der japanische Autobauer mit VW in sämtlichen Bereichen zusammen Entwicklungen verwirklichen oder sogar von VW lernen. Osama Suzuki bezog sich hier nicht nur auf die Dieseltechnik, sondern auch auf Elektroautos sowie auf die Hybridtechnologie. Trotzdem wollen die zwei Autohersteller ihre eigenen Vertriebsnetze auseinander halten.
Die Beteiligung
Dabei soll die Überkreuzbeteiligung die Grundlage der Kooperation sein. Volkswagen ist nun mit etwa 20 % der Hauptaktionär von dem japanischen Autohersteller. Suzuki möchte 50 % des Kaufpreises in Höhe von 1,7 Milliarden Euro in die Stammaktien von Volkswagen investieren. Der Konzernchef Osamu Suzuki schätzte die Höhe des geplanten Anteils zu Beginn des Dezember-Monats auf 2,5 %.
Grünes Licht vom Bundeskartellamt
Am Freitag teilte das Kartellamt mit, dass es grünes Licht für den VW-Einstieg bei Suzuki gibt. Die Pläne wurden etwa einen Monat lang geprüft. Das Bundeskartellamt erlaubte die Pläne ohne Auflagen.
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