Teilzeit-Elterngeld ab dem Jahr 2011
Wenn Eltern sowohl Arbeit als auch Elternzeit kombinieren, so sollen sie auch ein Teilzeit-Elterngeld erhalten. Die Familienministerin Köhler möchte diese Passage in dem Koalitionsvertrag sehr schnell integrieren. Für zahlreiche junge Paare kann diese Neuregelung ein guter Grund zur Gründung einer Familie sein.
Rund um das Teilzeit-Elterngeld
Laut dem Gesetzesvorschlag können die Eltern diese Leistung maximal 28 Monate lang das Teilzeit-Elterngeld beziehen. Ferner soll das Gesetz ab dem Jahr 2011 gültig sein. Dabei sollen sich die Mehrkosten auf etwa 120 Millionen Euro belaufen. Mit diesem zusätzlichen Geld können die jungen Menschen Teilzeit arbeiten, um sowohl Zeit für die Kinder haben zu können als auch um nicht ihre Tätigkeit aufhören zu müssen.
Die Vorteile des Teilzeit-Elterngeldes
Das Teil-Elterngeld kann den ausbleibenden Betrag für maximal 28 Monate ersetzen. Laut der Ministerin soll dieses Elterngeld in der kommenden Legislaturperiode eingeführt werden. Der Vorteil ist, dass junge Eltern weniger arbeiten können und trotzdem genauso viel Geld erhalten wie in der Vollzeitstelle. Somit bleiben für die Kinder mehr Zeit und die jungen Eltern können weiterhin den Kontakt zum Arbeitgeber halten.
Verbesserungen bei der Vereinbarkeit zwischen Pflege und Beruf
Ferner hatte Köhler angekündigt, dass man eine Verbesserung der Vereinbarkeit zwischen Beruf und Pflege anstrebt. Laut Köhler haben zahlreiche Menschen um die 50 Jahre alt Schwierigkeiten damit, dass sie ihre Tätigkeit zum Teil gänzlich aufgeben müssen, um ihre Mütter und Väter pflegen zu können. Die Familienministerin will sich dafür einsetzen, dass die betroffenen Menschen in Zukunft weniger arbeiten können und zugleich kaum Einkommenseinbußen haben.
Das Betreuungsgeld und der Ausbau der Kitaplätze
Die Familienministerin hatte aufgrund des Streits über das Betreuungsgeld, das ab dem Jahr 2013 kommen soll, der CSU widersprochen. Laut Köhler soll das Betreuungsgeld grundsätzlich nicht in Form von Bargeld ausgezahlt werden. Schließlich ließe der Koalitionsvertrag offen, ob das Betreuungsgeld entweder als Gutschein oder als Barzahlung ausgezahlt wird. Ferner rief sie den Deutschen Städte- und Gemeindebund dazu auf, den Ausbau von Kitaplätzen weiter voranzutreiben.
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