Stellenabbau bei UPS führt zur Erhöhung des Aktienkurses
Aufgrund der Erholung an den weltweiten Märkten profitiert der amerikanische Paketdienst UPS. Trotzdem will UPS Stellen streichen. Man will ab April etwa 1.800 Beschäftigte aus den Verwaltungs- und Managementbereichen entlassen.
Positive Entwicklung des Aktienkurses
Den Anlegern gefällt der rigorose Unternehmenskurs. Der Aktienkurs stieg auf einen neuen Höchststand im gesamten Jahr. Der Aktienkurs notierte bei etwa 63 Dollar, was circa 40 % über dem Tiefstand vom letzten März liegt.
Der Erlös pro Aktie
Nun erwartet die Firma aus Atlanta einen Ertrag von 73 bis 75 Cent je Aktie. Im Oktober erwartete man maximal 65 Cent. Der Analyst Kevin Sterling sagte, dass UPS im letzten Jahr keine solche Aussagen hätte machen können. Der US-Paketdienst will am 2.2. die endgültigen Zahlen veröffentlichen.
Die Situation auf Markt
Seit langem gilt UPS als eines der vielen Firmen, welche die stärker werdende Wirtschaftslage als eine der ersten Firmen zu spüren bekommt. Schließlich ermöglichen sie als Transportfirma den Handel im internationalen Bereich als auch zwischen den amerikanischen Unternehmen. UPS transportiert pro Tag circa 15 Millionen Pakete. Man schätzt den Gesamtwert der Waren, welche sich in den Händen von UPS befinden, immer auf fast 6 % des kompletten US-Bruttoinlandsprodukts.
Weitere positive Entwicklung für das Jahr 2010
Nach Einschätzungen von Analysten wird sich der steigende Trend im Jahr 2010 fortsetzen. Der Umsatz bei dem amerikanischen US-Paketdienst wird nach der Erwartung von James Corridore von S & P immer noch steigen. Es raten 8 von 23 Banken dazu, die UPS-Aktie zu erwerben. Weiterhin empfehlen 14 Banken, die Aktie zu halten und eine Bank rät zum Aktienverkauf.
Die bisherigen und derzeitigen Stellenstreichungen
Die Experten stimmen dem geplanten Programm zu, Arbeitsplätze zu streichen. Schon im letzten Jahr baute UPS 13.000 Arbeitsplätze ab. Laut dem UPS-Sprecher Norman Black hätten die aktuellen Stellenstreichungen gar nichts mit der bisherigen und derzeitigen Wirtschaftslage zu tun.
Die Pläne von UPS
Der US-Paketdienst entschloss sich dazu, wesentlich schlanker auf dem Markt tätig zu werden. Ferner wird das US-Geschäft in Zukunft nicht mehr in fünf, sondern in drei Regionen sowie in 20 und nicht in 46 Bezirken aufgegliedert. Dies wird durch die wesentlich bessere Logistik-Computerprogramme sowie Managementsysteme. Laut dem Analysten Art Hatfield von Morgan Keegan stellte UPS fest, dass das Unternehmen wesentlich mehr Ausgaben hat als eigentlich nötig sei.
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