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Die Nachhaltigkeit bei Wells Fargo: Keine Cash-Boni für die Manager

Eingetragen am 5. Januar 2010 – 12:28Kein Kommentar

Die US-Großbank Wells Fargo knüpft ihre Bonuszahlungen an die vier Spitzenmanager an gewisse Bedingungen. Ungeachtet dessen dass sich diese vier Manager erst vom Staatseinfluss frei gekauft haben. Zum Einen gibt es keine Auszahlung in Bargeld und die Einlösung kann erst in drei Jahren erfolgen. Zum Anderen müssen die Manager in der Bank weiterhin tätig sein und zugleich gute Ergebnisse erzielen.

Die genauen Details

Im Detail knüpft die US-Großbank Wells Fargo die Bonuszahlungen an die langfristigen Geschäftszielen. Dabei bekamen die vier Manager der Bank ihre Aufschläge für das Jahr 2009 nicht in Cash ausbezahlt. Außerdem können sie die geplanten Aktienoptionen von mehr als 25 Millionen Dollar erst in drei Jahren einlösen. Jedoch ist dies an die Bedingung geknüpft, dass die Bank bis zu diesem Zeitpunkt gewisse Ergebnisziele erreicht hat.

Der Hintergrund

Sofern die Spitzenmanager die Bank verlassen werden, so werden die Optionen verfallen. Die Führungskräfte werden zudem dazu verpflichtet, dass sie bis zur Ausscheidung aus der Bank einen Anteil ihrer Unternehmensanteile halten müssen. Dadurch will man verhindern, dass sie Kurserträge sehr schnell mitnehmen und auch die Folgen von spekulativen Geschäften anderer tragen.

Banken kommen Druck aus den USA nach

Zuvor gab Goldman Sachs dem öffentlichen Druck in den USA nach. Nun tut es die nächste Bank – Wells Fargo – gleich. Dabei wird die Branche kritisiert, dass sie ihre Manager schon nach wenigen Monaten nach der Rettung dieser Branche mit milliardenschweren Steuermitteln wieder überdurchschnittlich bezahlt.

Wells Fargo: Die Tilgung der staatlichen Hilfen

Die US-Großbank Wells Fargo ist in San Francisco ansässig. Sie zahlte kurz vor Weihnachten die staatlichen finanziellen Mittel in Höhe von 25 Milliarden Dollar zurück. Der Einfluss der US-Regierung fällt dadurch auf das Bezahlen der Spitzenverdiener im Unternehmen weg.

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