Auch im Jahr 2012 können Verbraucher zunächst sicher sein, dass sich die Entwicklung der Zinsen für Immobilienkredite kaum ändern wird und dass sie auf einem konstant niedrigen Niveau angesiedelt sein werden. Daher werden sich Banken auch in diesem Jahr einer vermehrten Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen konfrontiert sehen und nicht selten werden sie diese Nachfragen auch negativ bescheiden müssen. Denn längst nicht jeder Verbraucher, der aufgrund seines aktuellen Gehaltes in der Lage ist, die Raten für Immobilienkredite zu zahlen, ist in den Augen der Banken auch in einigen Jahren dazu in der Lage.
Denn eine Immobilienfinanzierung muss, und da weist das Online-Portal www.bauzins.org zu Recht darauf hin, langfristig angelegt sein; 25 Jahre und länger ist die Laufzeit von Immobilienkrediten, wobei die Zinsbindung für die Verbraucher spätestens nach zehn Jahren enden kann. Dann gilt es, die Anschlussfinanzierung zu den dann geltenden Konditionen abzuschließen. Und niemand weiß, wie die Zinsen sich in dieser Zeit entwickeln. Wer da nicht über das notwendige Einkommen verfügt, muss unter Umständen seine Immobilie wieder verkaufen.
So ist es nicht nur wichtig, dass die Immobilienfinanzierung von Beginn an auf gesunde Beine gestellt wird und dass eine solide Eigenkapitalbasis vorhanden ist. Von mindestens 15 % sprechen Banken und Verbraucherschützer; darunter sollte niemand eine Immobilie finanzieren.
Wichtig ist auch die Auswahl der Finanzierungsmodelle. Ist die zu finanzierenden Immobilie nach neuesten energetischen Richtlinien gebaut bzw. wird sie entsprechend saniert, gibt es zinsgünstige Darlehen der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau. Gleiches gilt, wenn die Immobilie zur Selbstnutzung erworben wird.
Und Familien mit Kindern profitieren von der Möglichkeit, bei Vorliegen der Voraussetzungen entsprechende zinsverbilligte staatliche Förderdarlehen der Landesbanken zu bekommen und sich so den Traum vom Wohneigentum zu erfüllen.
Das gilt nicht zuletzt auch für den so genannten Wohn-Riester. Hier können Verbraucher mittels der staatlichen Zulagen sich einen Eigenkapitalstock für den Erwerb eines Eigenheimes anlegen. Die Zulagen werden auf einen extra dafür zertifizierten Bausparvertrag eingezahlt und nach der Zuteilung dient das Kapital als Eigenkapital und das sich anschließende Bauspardarlehen sichert einen günstigen Zinssatz zu.
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