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Studie sieht nichts Gutes für die europäischen Automärkte voraus

Eingetragen am 4. Januar 2010 – 11:17Kein Kommentar

Die Aussichten für den Autoabsatz in Europa sehen nicht gerade rosig aus. Der Autoforscher Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert, dass in diesem Jahr im Vergleich zum Jahr 2009 der Verkauf von Autos im westlichen Europa um etwa eine Million sinken wird. Jedoch rechnet man in anderen Bereichen mit Zuwächsen.

Die Neuordnung der Autowelt

Zur Zeit wird die Autowelt neu zusammengestellt. Natürlich hat dies auch Folgen für die Produktionsstandorte. Das Jahr 2009 war mithilfe der Konjunkturprogrammen und der Abwrackprämie trotz der weltweiten Wirtschaftskrise das sechst beste Verkaufsjahr für Vehikels auf der ganzen Welt. Mithilfe der Abwrackprämie verkaufte man in Deutschland 3,8 Millionen Autos, was 24 % mehr war als im vorangegangenen Jahr und für das Jahr 2010 erwarten die Experten einen Rückgang der Nachfrage um 26 % auf 2,8 Millionen Autos.

Relativ gute Entwicklung des weltweiten Autoverkaufs

Laut der Studie verkaufte man im vergangenen Jahr auf der ganzen Welt 52,8 Millionen Autos, was 5,4 % weniger als im vorangegangenen Jahr ist. Laut dem Autoexperten ist das Resultat wesentlich besser als man noch vor 12 Monaten erwartet hatte. Ferner blieb der große Einbruch aus. Sowohl die schnelle Erholung der weltweiten Wirtschaft als auch die Konjunkturprogramme in den wichtigsten Ländern retteten den Automarkt.

Die gegensätzliche Entwicklung des Autohandels in Westeuropa und Nordamerika

Im westlichen Europa wurden 13,6 Millionen Autos verkauft. Das sind etwa 40.000 Autos mehr als im vorherigen Jahr. In Nordamerika ist der Absatz um etwa 22 % auf 12,5 Millionen Autos zurückgegangen.

Die größten Gewinner und Verlierer

China ist nach der Hochrechnung der Spitzenreiter des internationalen Autohandels. Hier verzeichnete man einen Zuwachs von 44 % bzw. einen Anstieg um 2,5 Millionen auf 8,2 Millionen Fahrzeuge. Allerdings ist der Markt in Russland um 44 % eingebrochen, weil dort 1,35 Millionen Autos weniger abgesetzt wurde. Die weiteren Verlierer waren England (- 135.000), Spanien (- 209.000), Kanada (- 219.000) und Japan (-378.000).

Die Prognose für das Jahr 2010

Dudenhöffer erwartet für das Jahr 2010 große Verschiebungen auf dem Markt. Der weltweite Autohandel wird sich insgesamt positiv entwickeln. Die Nachfrage wird insgesamt um 4,3 % auf 55,08 Millionen Fahrzeuge aufgrund der Märkte in Indien, Spanien, China, USA und Russland ansteigen. Im Jahr 2010 wird das westliche Europa nach der Vorhersage 951.000 Fahrzeuge weniger absetzen als im Jahr zuvor, was ein Rückgang von 7,0 % ist.

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