seltene erden bringen wachstumFrau Merkel die Deutsche Bundeskanzlerin hat es geschafft. In einer schon vor längerem geplanten Reise hat sich unsere Bundeskanzlerin diese Woche mit einer Regierungs- und Wirtschaftsdelegation den Zugriff auf mongolische Rohstoffressourcen gesichert.

Ein asset, welches nicht zu unterschätzen ist, denn das asiatische Land mit dem die Bundesrepublik erst seit 1974 diplomatische Beziehungen führt hat nicht nur Zugriff auf Rohstoffe wie Gold, Gas und Silber sondern auch auf die sog. seltenen Erden, die unter anderem für die Produktion von einem LCD TV, smartphones und anderen technischen Geräten benötigt werden. Und da aktuell fast alle weiteren Ressourcen der seltenen Erden in Händen der Chinesen und Australier liegen ist es wichtig, dass hier die Deutsche Industrie nun eine alternative Quelle in der Mongolei aufgetan hat.

Wikipedia schreibt so unter anderem: “Seltene Erden werden in vielen Schlüsseltechnologien eingesetzt. Das Metall Europium wird in Röhren- und Plasmabildschirmen benötigt für die Rotkomponente im RGB-Farbraum.
Seltene Erden bewirken, dass magnetisiertes Eisen die magnetische Wirkung behält. Diese Neodym-Magnete werden als Dauermagnete in permanenterregten Elektromotoren verwendet und in Generatoren von Windkraftanlagen sowie im elektrischen Motoranteil von Kfz-Hybrid-Motoren eingebaut. Das Element Lanthan wiederum wird für Legierungen in Batterien benötigt. 13 Prozent der Seltenen Erdmetalle kommen für Polituren zum Einsatz. Etwa 12 Prozent werden für Spezialgläser benutzt und 8 Prozent für die Leuchtmittel der Plasma- und LCD-Bildschirme, für Leuchtstofflampen (in geringerem Umfang auch für Kompaktleuchtstofflampen) und Radargeräte

Wie man sieht ist der Einsatzbereich enorm und vor allem wären unter einer Rohstoffknappheit unter anderem die Deutschen Weltmarktführer in der Windenergie betroffen, also Firmen wie Nordex und Re/power, die gemeinsam mit den Deutschen Energieversorgern aktuell Windparks in Nord- und Ostsee errichten.

Aber auch Firmen wie Siemens, Osram und ThyssenKrupp benötigen in Ihren Produktionsbetrieben immer mehr “seltene Erden” um Ihre High-Tech Produkte unter anderem auch für den Smart Grid (das Intelligente Stromnetz) zu realisieren.

Fazit: Rohstoffe und der Zugang zu Rohstoff Reserven werden immer mehr zu einem strategischen asset im Kampf um weltweite Marktanteile in der Hochtechnologie, den die Deutschen ja sicherlich nicht verlieren wollen.

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