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Datenklau: Prepaid-Kreditkarte für Online-Zahlungen

Eingetragen am 2. Januar 2010 – 13:35Kein Kommentar

Verbraucher, die sich wegen der Berichte über Datenklau um die Sicherheit bei Online-Zahlungen sorgen, können sich eine Prepaid-Kreditkarte speziell für Zahlungen im Internet anschaffen. Prepaid-Kreditkarten sind als Visa und Mastercard erhältlich und unterscheiden sich von anderen Karten im Wesentlichen dadurch, dass Zahlungen nur aus dem Guthaben auf dem Kartenkonto heraus getätigt werden können. Überziehungen sind nicht möglich. Die Karten können per Überweisung vom Girokonto bei der Hausbank aufgeladen werden. Den Verfügungsrahmen – und damit auch den maximal möglichen Schaden bei Missbrauch – bestimmen Karteninhaber selbst. Prepaid-Kreditkarten werden seit einigen Jahren von immer mehr Banken angeboten – darunter auch sehr große Institute.

Günstige Kosten als Auswahlkriterium

Da die Prepaid-Kreditkarte ausschließlich für Online-Zahlungen genutzt wird, sind Zusatzleistungen nebensächlich. Bei der Auswahl sollten Verbraucher deshalb vor allem auf die Gebühren achten. Die Jahresgebühr ist hier ebenso von Bedeutung wie die Gebühren beim Einsatz im nichteuropäischen Ausland (z.B. im Rahmen einer Online-Bestellung in Übersee). Diese Anforderungen werden für rund 30 Euro im Jahr erfüllt. Das Kartenkonto kann dann mit einem angemessenen Betrag aufgeladen werden, so dass bei Zahlungen im Internet keine Wartezeit mehr erforderlich ist. Prepaid-Kreditkarten sind sogar dann erhältlich, wenn die Bonität nicht ganz einwandfrei ist: Die sonst übliche Schufaauskunft entfällt aufgrund des Guthaben-Charakters bei vielen Banken.

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