Die Strom-, Benzin- sowie Heizölkosten erhöhten sich deutlich. Dementsprechend sprang die Teuerungsrate im Juli nach oben. Innerhalb eines Jahres musste man für Dienstleistungen sowie Waren im Schnitt 2,4 % tiefer in die Tasche greifen. Analysten erwarten für die Zukunft mit einer weiter ansteigenden Inflationsrate, welche Ende 2011 die Schwelle von 3 % erreichen könnte.

InflationSchwelle von 2 %

Stabile Preise werden nach Angaben der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) bei einer Inflation von bis zu 2 % gewährleistet. Um gegen die Teuerungsrate anzugehen, kam es zu Beginn des letzten Monats zu einer Anhebung der Leitzinsen in der Euro-Zone. Der Leitzinssatz beträgt nun 1,5 %.

Der Wachstumstreiber Energie

Wieder einmal waren die Energiekosten Wachstumstreiber. Bezogen auf das Jahr kam es bei den Energiepreisen zu einem Anstieg von 10,6 %. Wenn man den Energiebereich herausrechnet, so würde der Anstieg bei den Lebenshaltungskosten lediglich 1,5 % betragen.

Deutlicher Preisanstieg beim Kraftstoff

Selbst die Kraftstoffpreise legten innerhalb eines Jahres erheblich zu. Die Teuerungsrate beim Kraftstoff lag bei circa 12 %. Außerdem verteuerten sich nicht nur das leichte Heizöl, sondern auch Gas sowie Strom.

Höhere Preise für Reisen

In Deutschland wurden im Juli zudem nicht nur Übernachtungen, sondern auch Flüge und Pauschalreisen innerhalb eines Monats teurer. Die kompletten Konsumentenpreise nahmen infolgedessen im Vormonatsvergleich um 0,4 % zu. Jedoch kann man auch positive Nachrichten melden. Sowohl Kleider als auch Nahrungsmittel und Schuhe wurden preiswerter.

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