Audi: Mit Wachstumsziel in das Jahr 2010 fahren
Der Daimler-Chef geht mit seiner Kampfansage nicht alleine in das neue Jahr 2010. Nach dem Krisenjahr 2009 will nun auch die Tochter von VW Audi im nächsten Jahr mehr Automobile verkaufen. Am Mittwoch sagte der Audi-Chef Rupert Stadler in Ingolstadt, dass die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise zwar noch im Jahr 2010 fühlbar sind. Trotz alledem will Audi weiter wachsen.
Das Absatzziel geschafft
Im November hob man das Absatzziel von 900.000 auf 925.000 an. Dieses Absatzziel hat man nun erreicht. Jedoch muss Audi noch abwarten, ob das Absatzziel aufgrund der Dynamik auf dem Markt in China übertroffen wurde. Audi verkaufte im Jahr 2008 über eine Million Vehikels.
Das 4. Quartal
Nach den eigenen Angaben schließt der Autobauer das 4. Quartal, wie schon angekündigt wurde, mit einem wesentlich besseren operativen Ergebnis ab als in der letzten 3-Monats-Periode. Das operative Ergebnis des Tochterunternehmens von VW brach zwischen Juli und September aufgrund der Bremsspuren der Automobilkrise von 760 Millionen Euro im letzten Jahr auf 348 Millionen Euro ein. Am Mittwoch nannte der Ingolstädter Autohersteller keine konkreten Zahlen für das 4. Quartal 2009. Man hätte für das gesamte Jahr das Ziel geschafft, welches man zu Beginn des Jahres 2009 angepeilt hatte: das Erreichen eines signifikanten positiven Ergebnis.
Die sehr guten Verkaufszahlen
Zu einem positiven Absatz trugen allerdings nicht nur die Zahlen der verkauften Fahrzeuge wie die A5-Familie, der A6 sowie der Q5, sondern auch die sehr guten Ergebnisse in dem größten ausländischen Markt China bei. In China erreichte Audi schon in der letzten Woche des Monats Oktober die Verkaufszahlen des kompletten Jahres 2008 in Höhe von 119.598.
Die künftigen Pläne
Der Ingolstädter Autobauer hatte zu Beginn der Woche Investitionspläne in Milliardenhöhe für die nächsten Jahre veröffentlicht. Audi will zwischen 2009 und 2012 etwa 7,3 Milliarden Euro investieren. Von diesen 7,3 Milliarden Euro gehen 5,9 Milliarden Euro in die Zukunftstechnologien sowie in die neuen Produkte. Bis zum Jahr 2015 will die VW-Tochter die Modellpalette von momentan 34 auf 42 Modelle erweitern und acht neue Modelle sollen im nächsten Jahr auf den Automarkt kommen.
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