Wie der Computerspielhersteller Electronic Arts (EA) zur Wochenmitte in New York mitgeteilt hat ist der bereinigte Konzernumsatz im abgelaufenen Quartal des laufenden EA-Geschäftsjahres leicht zurückgegangen. Der Hintergrund des gesunkenen Umsatzes ist nach Electronic Arts-Angaben dabei eine insgesamt geringere Nachfrage nach Video-, Konsolen- und Computerspielen gewesen.

Wie schlägt sich Electronic Arts ohne ein FIFA-Großereignis in 2011?

Electronic Arts: Auch ohne FIFA-Großereignis und trotz leicht sinkender Umsätze konnte sich EA behaupten und den Unternehmensgewinn sogar mehr als verdoppelnZu den bekanntesten Produkten von Electronic Arts gehören ganz sicher die Sportspiele, die unter der Marke EA Sports angeboten werden. Unter den EA Sports-Spielen nimmt die traditionsreiche FIFA-Serie von Fußball-Computergames ganz sicher eine herausgehobene Stellung ein – allerdings nicht in jedem Jahr, sondern nur in geraden Jahren, nämlich dann wenn eine Fußball-EM oder Fußball-WM ansteht. Ein solches absatzförderndes und lukratives Großereignis fehlt in diesem Jahr natürlich und so wurde auch keine entsprechende Sonderedition von Electronic Arts und EA Sports auf den Markt gebracht.

EA musste im Q2 2011 einen leichten Umsatzrückgang verbuchen – sAnalysten dennoch nicht enttäuscht

Im kürzlich zu Ende gegangenen zweiten Quartal sank der bereinigte Umsatz von EA um 3 Prozent und lag damit bei 524 Mio. US-Dollar. Die Analysten waren von diesen von Electronic Arts nach Börsenschluss verkündeten Zahlen allerdings keineswegs enttäuscht, sie hatten im Vorfeld sogar mit einem stärkeren Rückgang gerechnet, gerade angesichts der Tatsache, dass in diesem Jahr eben kein großes FIFA-Fußballturnier im Terminplaner stand.

Electronic Arts: Trotz rückläufiger Umsätze konnte EA den Gewinn mehr als verdoppeln

Trotz rückläufiger Umsätze präsentierte sich die jüngste EA-Bilanz in puncto Gewinn sehr erfreulich: Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte das kalifornische Unternehmen lediglich einen Gewinn in Höhe von 96 Mio. Dollar erzielen können (umgerechnet 29 Cent pro Anteilsschein), im Q2 2011 waren es dagegen höchst erfreuliche 221 Mio. Dollar beziehungsweise 66 Cent pro EA-Anteilsschein.
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