Verabschiedung eines 5-Milliarden-Dollar-Haushaltes bei der UNO
Der Haushalt für die nächsten zwei Jahre wurde von der Vollversammlung der UNO (Vereinte Nationen) verabschiedet. Der Organisation erhielt 5,16 Milliarden Dollar als Budget. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies erheblich mehr. Im letzten Jahr lag das Budget bei weniger als fünf Milliarden Euro.
Die Forderungen und Versprechen des UNO-Generalsekretärs Ban Ki Moon
Dafür sprach der UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon seinen Dank aus. Er versprach außerdem, dass diese zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel sowohl effizient als auch effektiv genutzt werden. Ferner forderte Ban Ki Moon die Mitgliedsstaaten dazu auf, in den nächsten zwei Jahren nicht nur transparent, sondern auch als Partner gemeinschaftlich zu arbeiten. Dabei sollen die wichtigen Ziele der Vereinten Nationen erreicht werden.
Die weiteren Beschlüsse der UNO-Vollversammlung
Als der Haushalt verabschiedet wurde, wurde ebenfalls über die Höhe der jeweiligen Länderbeiträge für das Budget (z. B. Verwaltung) sowie für die Friedensmissionen beschlossen. Man legte die Ausgaben für die Friedensmissionen der UNO für die Periode von Juli 2009 bis zum Ende des Monats Juni 2010 auf insgesamt 7,8 Milliarden Dollar fest. Die Vollversammlung beschloss zudem, dass die momentane Bemessungsmethode zunächst beibehalten wird. Bei der Bemessungsmethode geht es um die Höhe der Beiträge der einzelnen Länder.
Die Überarbeitung der Berechnungsmethode für die Beitragszahlungen
Man plante allerdings zugleich, dass man die Berechnungen künftig überarbeiten will. Frühestens ab dem Jahr 2013 soll eine Festlegung der Beiträge nach einem neueren Schema stattfinden. Regelmäßig kommen von den Entwicklungsländern Forderungen auf, dass die Industrieländer wesentlich höhere Beitragszahlungen leisten sollen. Dagegen fordern die Industrieländer die UNO auf, mehr zu sparen.
Die Forderungen für die Zukunft
Im nächsten Haushaltsjahr werden etliche Bereiche der Vereinten Nationen-Verwaltung auf Effizienz geprüft. Ferner sagte Ban Ki Moon vor ein paar Wochen, dass man die Ausgaben für die Sicherheit der UNO-Mitarbeiter erhöhen müsse, weil sie immer mehr das Ziel von Anschlägen sind. Einige Staaten (z. B. Mexiko) sprachen ein Lob an die UNO aus, weil sie auf einem Sparkurs sind, und diesen soll die UNO laut der Bitte von diesen Staaten weiter fortgesetzt werden.
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