Forderung aus der Wirtschaft: keine steigende Sozialabgaben
In der Wirtschafts- und Finanzkrise sind die Arbeitslosenzahlen relativ stabil geblieben. Jedoch war dies nicht gerade billig. In der Kasse fehlen jetzt sehr hohe Beträge. Allerdings ist nun die Frage, wie man jetzt diese Unsummen stopfen will, was zu erheblichen Konfrontationen führt.
Die Gefährdung der Arbeitsplätze
Dabei laufen die Wirtschaftsverbände gegen die in Erwägung gezogenen Möglichkeiten der Koalition Sturm, welche den Arbeitslosenversicherungsbeitrag erhöhen wollen. Martin Wansleben, welcher der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages ist, sagte am Donnerstag, dass diese Erhöhung des Arbeitslosenversicherungsbeitrages die Arbeit in Deutschland verteuern werde und dadurch Jobs in Gefahr sind. Ferner erklärte der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, dass er nicht glauben kann, dass diese Überlegungen ernsthaft angestrebt werden.
Laut Koalitionsvertrag stabil bleibende Lohnnebenkosten
Die schwarz-gelbe Koalition legte sich in ihrem Koalitionsvertrag zu stabil bleibenden Lohnnebenkosten fest. Dieter Hundt geht weiter davon aus, dass die Schwarz-Gelbe Koalition bei der im Koalitionsvertrag vereinbarten Linie bleiben wird. Schließlich hätte jeder weitere Anstieg der Sozialabgaben suboptimale Folgen auf die Beschäftigung.
Mehrausgaben in der Arbeitslosenversicherung durch Steuern finanzieren
Selbst Holger Schwannecke, der Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, warnt, dass jede zusätzliche Belastung des Arbeitsfaktors den gewünschten „Beschäftigungsaufbau im Aufschwung abwürgen“ würde. Dagegen hat er eine Forderung. Die zusätzlichen Ausgaben in der Arbeitslosenversicherung, die es wegen der Krise gibt, sollten nämlich nicht über die Beiträge in der Arbeitslosenversicherung, sondern vielmehr aus Steuern finanziert werden.
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