K+S unter Druck wegen negativer Nachrichten aus China
In Zukunft wird K+S nicht mehr so viel Geld für die Kali-Lieferungen nach China erhalten. Natürlich drückt diese Nachricht auf den Aktienkurs. Die K+S-Papiere sanken bis zu 1,9 % auf 40,06 Euro. Allerdings ist der Düngemittelhersteller aus Kassel für das kommende Jahr dennoch optimistisch.
Die Verhandlungen zwischen BPC und China
Dabei führten die Börsianer den Rückgang des Aktienkurses auf die neuesten Verhandlungen von Belarusian Potash Co (BPC) mit dem Reich der Mitte zurück. Hier erzielte man allerdings einen sehr niedrigeren Preis für Kali als vor Kurzem in Brasilien.Der russische Kaliproduzent Uralkali teilte mit, dass der Kali-Exporteur BPC mit China einen Kali-Preis von 350 Dollar je Tonne für das Jahr 2010 verhandelt hatte. Bei diesen Verhandlungen geht es um etwa 1,2 Millionen Tonnen Kali.
China als größter Importeur von Kali
Der weltweit größte Importeur des Düngemittelgrundstoffs ist China. Deshalb hat das Land die Möglichkeit, den Preisstandard festzulegen. BPC vereinbarte noch im Juli in Indien den Verkauf von 675.000 Tonnen für 460 Dollar je Tonne. Dabei ist Kali neben Phosphat sowie Stickstoff eine der wichtigsten Bestandteile von Düngemitteln.
Der große Preisrutsch
Der Preis für Kali sank innerhalb von 14 Tagen um 30 % . Vor zwei Wochen gab es eine Preiskorrektur in Brasilien von 500 auf 400 Dollar pro Tonne. Nun gab es bei den Verhandlungen mit China wiederum einen großen Preisrückgang auf 350 Dollar je Tonne. Allerdings kann man diese schlechte Nachricht lediglich durch einen riesigen Volumenanstieg wett machen.
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