Die Strafsteuer in Großbritannien
Kaum prangerte man eine Gruppe an, kommt nun die Strafsteuer in Großbritannien. Es wäre jedoch besser, dass die Bonuszahlungen an den langfristigen Erfolg des Unternehmens gebunden werden. Die Strafsteuer in Großbritannien beträgt 50 % auf sämtliche Bonuszahlungen ab einer gewissen Höhe.
Die Diskussion um die Strafsteuer
Natürlich fragt man sich hier, was nun aufregender ist: das Faktum, dass Großbritannien überhaupt auf eine solche Strafsteuer kommt oder dass Großbritannien für diese Steuer auch noch von überall Beifall bekommt. Kanzlerin Angela Merkel findet nämlich diese Idee von Großbritannien allen Ernstes nach sehr „charmant“. Der Grund für diese recht hämische Zustimmung kann mit dem negativen Image der Banker erklärt werden, welches sich diese Zunft selber zuschreiben muss. Manch ein Vertreter von dieser Zunft hat eine Gier, die es sehr schwer erträglich macht.
Verstand einsetzen statt großzügige Boni zu kassieren
Es ist natürlich bekannt, dass die großen Boni zu entsprechenden Risiken geführt haben. Ferner ist es empörend, dass ein paar der Institute trotz alledem weitermachen, obwohl sie gerade vom Staat gerettet wurden. Schließlich sollte man immer seinen Verstand einsetzen.
Bindung der Bonuszahlungen an den Unternehmenserfolg
Sicherlich wäre es besser, dass die Bonuszahlungen an den langfristigen Unternehmenserfolg gebunden werden. Dadurch soll der Missbrauch verhindert werden, ohne dass die Leistungsanreize blockiert werden. Die Banken in Deutschland wollen dies nun mit Hilfe der Bundesregierung freiwillig organisieren. Es ist viel klüger, auf solch eine Selbstverpflichtung hinzuarbeiten, als das Steuerrecht zu verunstalten.
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