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Höhere Steuerzahlungen für die deutschen Bürger

Eingetragen am 8. Dezember 2009 – 11:03Kein Kommentar

Wird es Steuererleichterungen geben? Nein! Viele hunderttausende Bürger müssen ab 2010 nicht weniger, sondern viel mehr Steuern zahlen und obwohl dies die aktuelle Bundesregierung ein anderes Versprechen abgegeben hat.

Das Geschenk der aktuellen Bundesregierung

Es hätte alles sehr schön werden können. Die aktuelle Bundesregierung macht sowohl sich als auch den restlichen Bürgern von Deutschland ab Januar 2010 mit der gültigen Steuerreform ein sehr schönes Geschenk – selbst wenn die Staatskasse leer ist. Jetzt kam es endlich heraus. Es werden nicht alle Steuer von der Steuerreform profitieren, weil viele müssen mehr Geld an den Fiskus zahlen als gedacht.

Die Höhe der Steuerlast

Laut einem Bericht der Bild-Zeitung müssen etliche Beschäftigte ab dem kommenden Jahr viel mehr Steuern zahlen als bislang. In Abhängigkeit der Einkommenshöhe beträgt diese Mehrbelastung bis zu 9,16 Euro pro Monat. Dabei beruft sich das Blatt auf die Berechnungen des Bundes der Steuerzahler.

Wer ist betroffen?

Insbesondere kinderlose Arbeitnehmer der Steuerklasse III sowie einem Bruttoeinkommen zwischen 1.685 Euro und 2.700 Euro je Monat sind davon betroffen. Selbst Alleinerziehende mit einem Kind sowie der Steuerklasse II und einem Bruttolohn zwischen 1.020 Euro und 1.200 Euro pro Monat müssen mit weiteren Belastungen von maximal 3,25 Euro je Monat rechnen.

Forderungen vom Bund der Steuerzahler und Tipp an die Arbeitnehmer

Dabei begründet der Bund der Steuerzahler diese höhere Steuerlast damit, dass in diesen Fällen die sog. Günstigerprüfung weg fällt. Die betroffenen Arbeitnehmer mit den zusätzlichen Belastungen können lediglich über die Steuererklärung in dem darauf folgenden Jahr die zu viel bezahlten Steuern vom Fiskus zurückfordern. Der Hauptgeschäftsführer des Bundes der Steuerzahler Reiner Holznagel fordert die Bundesregierung dazu auf, dass das Finanzministerium die Berechnung der Lohnsteuer sofort ändern sowie nachbessern sollte.

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