Discountzertifikate – eine Alternative zur Geldanlage in Aktien – Teil 1
Discountzertifikate sind Alternativen zum Kauf von Aktien. Die Discountzertifikate werden häufig auch als Diskontzertifikate bezeichnet. Sie zählen zu den gewöhnlichen Arten von Zertifikaten.
Der Kauf und die Rückzahlung eines Discountzertifikats
Der Anleger kauft mit Discountzertifikaten Rohstoffe, eine Aktie oder einen Aktienindex günstiger ein als er sie bei einem regulären Erwerb bekäme (= Discount, Diskont). Diese Zertifikate besitzen nämlich gewisse Optionen. Die Art der Rückzahlung hängt beispielsweise nach der fixen Laufzeit von dem Preis des Referenzwertes ab.
Wahl des Rückzahlungsgegenstands und die Schwankungen des Diskonts
Man kann entweder den Referenzgegenstand oder einen Geldbetrag bekommen. Es können regelmäßig bestimmte Fonds oder Aktien sein. Sollten die Kursschwankungen hoch sein, steigt deswegen ihr Preis und vice versa. Der Discount steigt umso mehr, je höher auch der Optionspreis ist.
Die Funktionsweise der Diskontzertifikate
Ihre Funktionsweise kann man am einfachsten vom Ausgangspunkt der Rückzahlungsbedingungen erklären. Sollte der Wert des Referenzgegenstands (z. B. Index, Aktie) an einem Stichtag den höchsten Auszahlungsbetrag (Cap) überschreiten, bekommt der Anleger den Auszahlungsbetrag. Jedoch erhält der Anleger nicht den Wert, welcher oberhalb des Caps eines Referenzgegenstands liegt. Sollte der Wert eines Referenzgegenstands den Auszahlungsbetrag unterschreiten, bekommt der Anleger meistens den Referenzgegenstand (die Aktie) zu dem aktuellen Wert – unter Umständen greifen auch Mindestauszahlungsgarantien.
Der maximale Ertrag und der Verlust
Hier liegt der maximale Ertrag in der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem höchsten Auszahlungsbetrag (sog. Cap). Das Steigen des Referenzwertes zum Ablauf der Laufzeit bis zum höchsten Auszahlungsbetrag wäre optimal. Der Anleger macht erst Verlust, sobald der Referenzwert unterhalb des gezahlten Kaufpreises liegt. Weil der Anleger einen Abschlag (sog. Diskont / Discount) auf den Referenzpunkt zum Zeitpunkt des Kaufes erhält, hat der Anleger in der Praxis ein gewisses, minimales Polster.
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